Dü­de­lin­gen setzt Aus­ru­fe­zei­chen

T71 DÜ­DE­LIN­GEN - ESCH 84:74 (48:40)

Tageblatt (Luxembourg) - - Basketball - Chris­ti­an Jeitz

Nach dem Sieg über Ti­tel­ver­tei­di­ger St­ein­sel vor Weih­nach­ten ist Dü­de­lin­gen ge­gen den Ta­bel­len­zwei­ten Esch der nächs­te Coup ge­gen ei­ne bes­ser plat­zier­te Mann­schaft ge­glückt. Da­bei zeig­ten die Haus­her­ren ei­ne be­ein­dru­cken­de Team­leis­tung, in der die St­ar­ting-Fi­veSpie­ler al­le­samt zwei­stel­lig punk­te­ten, was Frank Mul­ler zu Hö­he­rem an­spornt: „Der Sieg war wich­tig, aber es be­deu­tet ge­nau­so viel, dass wir als Ein­heit lie­fern. Wir müs­sen wei­ter Schritt für Schritt ge­hen, aber die Ten­denz ge­fällt mir sehr gut.“

Die Mann­schaft aus der „For­ge du Sud“star­te­te fu­ri­os und er­ar­bei­te­te sich be­reits nach 5 Mi­nu­ten ei­nen kla­ren Vor­sprung (16:4). Bei den Gäs­ten fehl­te Ro­den­bourg als wich­ti­ge Säu­le un­ter dem Korb, zu­dem leis­te­ten sich die an­sons­ten in der De­fen­si­ve so star­ken Escher vie­le Ball­ver­lus­te. Das Ran­kom­men auf sechs Punk­te (46:40, 19.) ver­mies­ten sich die Gäs­te durch ei­nen schwa­chen Start ins drit­te Vier­tel, wo die Dü­de­lin­ger er­neut weg­zo­gen (63:46, 26.). Der Ta­bel­len­zwei­te wehr­te sich aber bis zum Schluss und kam durch Ko­vac so­gar noch zur Aus­gleichs­chan­ce (75:72, 38.).

Für Frank Mul­ler war es den­noch das er­wünsch­te Spiel: „Wir hat­ten ei­nen star­ken Start, wuss­ten aber, dass Esch zu­rück­kom­men kann. Wir lie­ßen uns den­noch zu kei­nem Mo­ment aus der Ru­he brin­gen und brach­ten unser Spiel durch.“

Für Gäs­te­spie­ler Ben Ko­vac lag der Grund für die Nie­der­la­ge in der An­fangs­pha­se: „Wenn wir so ge­gen ei­ne Mann­schaft wie Dü­de­lin­gen be­gin­nen, dann sind wir auf ver­lo­re­nem Pos­ten. Wir lie­ßen uns über­rum­peln.“Dem wei­te­ren Sai­son­ver­lauf sieht der Youngs­ter po­si­tiv ent­ge­gen: „Wenn wir die nächs­ten bei­den Spie­le ge­win­nen, ist nichts pas­siert. Dann ha­ben wir ja noch die Zwi­schen­run­de der Top 6, um uns für die heu­ti­ge Nie­der­la­ge zu re­van­chie­ren.“

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