Ko­ckel­mann und Bet­ten­dorff sou­ve­rän

JUNIOREN UND DÉBUTANTS Die bei­den Fa­vo­ri­ten be­stä­ti­gen

Tageblatt (Luxembourg) - - Cyclocross - Pol Daix

So­wohl bei den Débutants als auch bei den Junioren ge­stal­te­te sich ein ein­sei­ti­ges Ren­nen, in dem sich je­weils die zwei hoch ge­han­del­ten Fa­vo­ri­ten durch­set­zen konn­ten. Bei den Débutants han­del­te es sich um Ma­thieu Ko­ckel­mann, bei den Junioren war dies Loïc Bet­ten­dorf. „Ziel war es, mit Voll­gas in das Ren­nen zu ge­hen, um mir so­fort ei­nen si­che­ren Vor­sprung her­aus­zu­fah­ren. Dies mit der Ab­sicht, dass wenn ich ei­nen Ma­te­ri­al­scha­den ha­ben wür­de, mein Vor­sprung aus­rei­chend wä­re, um mei­ne Füh­rung zu ver­tei­di­gen“, so die ers­te Re­ak­ti­on des Ge­win­ners bei den Débutants, der wäh­rend des ge­sam­ten Ren­nens nicht ein­mal in Ge­fahr ge­riet und in der letz­ten Run­de noch das Tem­po her­aus­nahm, wie er nach dem Ren­nen schil­der­te.

Auch der Druck, als Fa­vo­rit zu star­ten, hat­te kei­ne Aus­wir­kun­gen auf sein Ren­nen. „Ich stel­le mir selbst kei­ne ho­hen Er­war­tun­gen, auch wenn ich als Fa­vo­rit ge­han­delt wer­de. Cross fah­ren hat viel mit dem Kopf zu tun, und ich ar­bei­te viel in die­sem Be­reich, was mir sehr ent­ge­gen­kommt“, so ein stol­zer Ma­thieu Ko­ckel­mann, der kei­ner­lei Druck vor dem Ren­nen ver­spür­te. Hin­ter dem Sie­ger klas­sier­ten sich Noé Ury und über­ra­schen­der­wei­se der stark fah­ren­de Jo Schmitz.

War das Ren­nen bei den Débutants von Be­ginn an ei­ne kla­re An­ge­le­gen­heit, so muss­te sich Loïc Bet­ten­dorff ge­gen die Hart­nä­ckig­keit sei­nes Ver­eins­kol­le­gen Mik Es­ser weh­ren, der die ers­te Run­de vor dem gro­ßen Fa­vo­ri­ten fuhr, ehe sein Rück­stand kon­ti­nu­ier­lich zu wach­sen be­gann. „Es war na­tür­lich der Wunsch, hier zu sie­gen, Loïc war stär­ker und ich gön­ne ihm auch den Er­folg“, so der Zweit­plat­zier­te Es­ser.

„Ich ha­be das gan­ze Jahr auf die­sen Er­folg hin­ge­ar­bei­tet. Die­sen nun er­reicht zu ha­ben, macht mich stolz, zu­mal das Po­di­um aus drei Freun­den be­steht“, so ein über­aus glück­li­cher Bet­ten­dorff, der sich sehr über das Atert­daul-Po­di­um freu­te. Auch mit dem schwie­ri­gen Ter­rain hat­te Bet­ten­dorff kei­ne Pro­ble­me: „Ich be­vor­zu­ge es, wenn der Rund­kurs tro­cke­ner ist, aber heu­te lief al­les nach Plan.“Nur et­was hat­te der neue Lan­des­meis­ter am En­de noch zu be­män­geln: „Beim nächs­ten Ren­nen in Leu­de­lin­gen muss ich das Tri­kot des Cross-Cup-Füh­ren­den tra­gen, ob­wohl ich mich ger­ne mit dem Tri­kot des Lan­des­meis­ters zei­gen wür­de.“Aber da­zu hat der neue Lan­des­meis­ter in der kom­men­den Sai­son si­cher­lich so ei­ni­ge Ge­le­gen­hei­ten.

Bei den Mas­ters konn­te Jé­rô­me Jun­ker un­ter­des­sen sei­nen Ti­tel ver­tei­di­gen. Im Ziel hat­te er be­que­me 44 Se­kun­den Vor­sprung auf Ver­fol­ger Chris­ti­an Wey­land und 1:15 Mi­nu­ten auf Ser­ge Ber­te­mes.

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