Ab­kom­men für Gi­bral­tar

Vier Pro­to­kol­le re­geln Über­gangs­pha­se

Costa Cálida Nachrichten - - Spanien -

Ma­drid – ck. Vier Ab­kom­men, die den Ver­hand­lungs­rah­men zwi­schen spa­ni­scher und bri­ti­scher Re­gie­rung über Gi­bral­tar und das an­da­lu­si­sche Cam­po de Gi­bral­tar ab­ste­cken, sind am Don­ners­tag, 29. No­vem­ber, un­ter­zeich­net wor­den. Au­ßen­mi­nis­ter Jo­sep Bor­rell und der bri­ti­sche Br­ex­it-Un­ter­händ­ler Da­vid Li­ding­ton ei­nig­ten sich für die Über­gangs­pha­se des Br­ex­it – al­so höchs­tens zwei Jah­re – auf Re­ge­lun­gen für Ta­bak, Um­welt­schutz, Po­li­zei und Zoll. Die 10.000 Spa­nier kön­nen wei­ter­hin in Gi­bral­tar ar­bei­ten. Die Ein­gangs­for­mu­lie­rung legt fest, dass die­se Ab­kom­men kei­ne Än­de­rung der Sou­ve­rä­ni­tät Groß­bri­tan­ni­ens über Gi­bral­tar be­deu­ten.

Ein fünf­tes Ab­kom­men zur Steu­er­po­li­tik soll den un­lau­te­ren Wett­be­werb des Steu­er­pa­ra­die­ses ein­schrän­ken. Die­ses muss aber vor der Un­ter­zeich­nung noch vom Par­la­ment ab­ge­seg­net wer­den.

Fo­to: dpa

Ein Ber­be­raf­fe auf den Fel­sen von Gi­bral­tar.

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