Ab­kom­men mit dem Va­ti­kan

Costa Cálida Nachrichten - - Spanien -

Fünf Ta­ge nach dem In­kraft­tre­ten der Spa­ni­schen Ver­fas­sung ist am 3. Ja­nu­ar 1979 in Rom das Ab­kom­men zwi­schen Spa­ni­en und dem Va­ti­kan un­ter­zeich­net wor­den. Das Ab­kom­men ent­schärf­te das Kon­kor­dat von 1953 über das Ver­hält­nis Kir­che-Staat.

Die de­mo­kra­ti­sche Ver­fas­sung von 1978 garantiert „re­li­giö­se Frei­heit“und dass „kei­ne Kon­fes­si­on staat­li­chen Cha­rak­ter“ha­be. Der Staat ach­tet al­ler­dings den re­li­giö­sen Glau­ben der Be­völ­ke­rung und hält die Zu­sam­men­ar­beit mit der ka­tho­li­schen Kir­che und den an­de­ren Glau­bens­rich­tun­gen auf­recht.

Das Ab­kom­men mit dem Va­ti­kan von 1979 si­chert die Vor­macht­stel­lung der ka­tho­li­schen Kir­che in Ge­sell­schaft und Er­zie­hung und die Fi­nan­zie­rung durch den spa­ni­schen Staat. Die wirt­schaft­li­che Ei­gen­stän­dig­keit des Kle­rus, die im Ab­kom­men lang­fris­tig an­ge­strebt wird, ist bis heu­te nicht er­folgt. Im Ge­gen­teil, die un­kon­trol­lier­te Ein­schrei­bung von Im­mo­bi­li­en und die Miss­brauchs­fäl­le sind Was­ser auf den Müh­len der Kri­ti­ker, die nach 40 Jah­ren das Ver­hält­nis zur Kir­che mo­der­ni­sie­ren möch­ten. (ck)

Fo­to: Ar­chiv

Die Macht der Kir­che sym­bo­li­sie­ren auch die Ka­the­dra­len wie die in Cá­diz.

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