Fels­rutsch ver­ur­sacht gro­ße Schä­de

Nach schwe­ren Re­gen­fäl­len stür­zen St­ein­bro­cken auf Stra­ße und Wohn­häu­ser

Costa del Sol Nachrichten - - Costa Del Sol -

Torrox – mit. Nach schwe­ren Re­gen­fäl­len hat sich Mit­te ver­gan­ge­ner Wo­che auf der Küs­ten­stra­ße N-340 zwi­schen Torrox und Ner­ja ein rie­sen­gro­ßer Fels­bro­cken von ei­nem Ab­hang ge­löst und ist auf die Stra­ße ge­stürzt. Die Ge­mein­de hat den Fels­bro­cken zwar um­ge­hend von der Stra­ße räu­men las­sen. Die Be­nut­zung der Stra­ße ist aber ei­ne Wo­che nach dem Un­glück im­mer noch nicht mög­lich.

Das Si­cher­heits­netz aus Me­tall, das da­für Sor­ge tra­gen soll, dass kei­ne Fels­bro­cken auf die Stra­ße fal­len, wur­de un­ter der Last des fünf Ton­nen schwe­ren Bro­ckens kom­plett auf­ge­ris­sen. Mit­ar­bei­ter der Ge­mein­de ar­bei­ten zur Zeit da­ran, die Hän­ge an der Stra­ßen­sei­te wie­der ab­zu­si­chern. Al­ler­dings wird die­ser Vor­gang al­ler Vor­aus­sicht nach noch ei­ni­ge Ta­ge in An­spruch neh­men. So lan­ge wird der Ver­kehr zwi­schen Torrox und Ner­ja über die A-7 um­ge­lei­tet.

In der Zwi­schen­zeit ist der Stra­ßen­ab­schnitt zu ei­nem be­lieb­ten Ort von Schau­lus­ti­gen ge­wor­den, die dort­hin wan­dern. „Wenn ich mir vor­stel­le, was da al­les hät­te pas­sie­ren kön­nen“, sag­te die deut­sche Ur­lau­be­rin Ri­ta Mai­er. Mit ih­rer Schwes­ter und de­ren Mann hat sie sich den Hang an­ge­se­hen, von dem der Fel­sen ab­ge­bro­chen war. „Da kann man von Glück re­den, dass nie­mand ver­letzt wur­de.“

Häu­ser wer­den be­schä­digt

Eben­falls Glück im Un­glück hat­ten die Be­woh­ner ei­nes Apart­ment­ge­bäu­des ne­ben dem an den Hän­gen an­ge­brach­ten Schrift­zug Ca­la­cei­te in Torrox Cos­ta. Ein leich­ter Erd­rutsch hat­te zur Fol­ge, dass klei­ne Fel­sen­bro­cken ein Git­ter, zwei Fens­ter, ei­ne Tür und ei­ne Mau­er zer­stör­ten.

Die Po­li­zei, die un­mit­tel­bar nach dem Vor­fall am Ort des Ge­sche­hens ein­traf, for­der­te aus Si­cher­heits­grün­den die An­woh­ner zu­nächst auf, ih­re Häu­ser zu ver­las­sen. Nach­dem von der Ge­mein­de be­auf­trag­te Tech­ni­ker den Scha­den gründ­lich in­spi­ziert hat­ten, durf­ten die An­woh­ner zu­rück in ih­re Woh­nun­gen, da kei­ne wei­te­re Ge­fahr be­ste­he. Die Schä­den be­lau­fen sich auf ins­ge­samt 30.000 bis 40.000 Eu­ro.

Fo­to: Micha­el Tram­pert

Der Fel­sen hat sich ge­löst und das Si­cher­heits­netz aus Me­tall kom­plett auf­ge­ris­sen, ehe er auf die Stra­ße stürt­z­te. Ge­mein­de­mit­ar­bei­ter ha­ben den Scha­den be­trach­tet.

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