Gu­te Wirk­stof­fe

CBD-In­ter­na­tio­nal-Team hält In­for­ma­ti­ons­vor­trä­ge über die po­si­ti­ven Ef­fek­te der Can­na­bis-Pflan­ze

Costa del Sol Nachrichten - - Erste Seite -

Can­na­bis ge­hört zu den äl­tes­ten Nutz­pflan­zen der Welt und ent­hält zahl­rei­che Wirk­stof­fe, die im me­di­zi­ni­schen Be­reich ein­ge­setzt wer­den kön­nen.

Mar­bel­la – ws. Can­na­bis zählt zu den äl­tes­ten Nutz­pflan­zen der Welt. In der tra­di­tio­nel­len chi­ne­si­schen Me­di­zin fin­den Me­di­ka­men­te auf Can­na­bis­ba­sis seit Ur­zei­ten An­wen­dung, be­reits 2.737 vor Chris­tus wird Can­na­bis in ei­nem Heil­pflan­zen­kom­pen­di­um zum ers­ten Mal er­wähnt. Be­vor die Can­na­bis­pflan­ze 1937 ver­bo­ten wur­de, war sie in un­zäh­li­gen Me­di­ka­men­ten ent­hal­ten, die in Apo­the­ken frei zu­gäng­lich wa­ren. Seit der Pro­hi­bi­ti­on ge­rie­ten die Kennt­nis­se über ih­re me­di­zi­ni­sche An­wen­dung in Ver­ges­sen­heit, Can­na­bis-Nut­zer wur­den im Rah­men ei­ner jahr­zehn­te­lan­gen He­xen­jagd ver­folgt und kri­mi­na­li­siert.

Doch mitt­ler­wei­le ist ein an­de­rer Trend aus­zu­ma­chen. Denn Tau­sen­de von wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en be­le­gen, dass ge­wis­se Wirk­stof­fe der Can­na­bis­blü­te ei­nen we­sent­li­chen Bei­trag zu Ge­sund­heit und Wohl­be­fin­den leis­ten kön­nen. Can­na­bis-Me­di­ka­men­te kön­nen un­ter an­de­rem Pa­ti­en­ten mit Aids, He­pa­ti­tis, Tou­ret­te-Syn­drom, Au­to­im­mun­er­kran­kun­gen, Alz­hei­mer, De­menz oder psych­ia­tri­schen Sym­pto­men hel­fen. Neu­es­te For­schun­gen wei­sen zu­dem dar­auf­hin, dass sie auf Tu­mo­re wir­ken und de­ren Wachs­tum brem­sen.

CBD ist ein le­ga­ler Wirk­stoff

Kein Wun­der al­so, dass Can­na­bis der­zeit ei­ne Re­nais­sance er­lebt. Vor al­lem seit­dem es in Züch­tun­gen ge­lun­gen ist, der Pflan­ze den be­rau­schen­den Wirk­stoff THC zu ent­zie­hen und ihr nur den Wirk­stoff CBD zu be­las­sen. In di­ver­sen Län­dern wur­de die Can­na­bis­pflan­ze (mit oder oh­ne THC) längst für me­di­zi­ni­sche Zwe­cke er­laubt, Ka­na­da zeig­te sich im Ok­to­ber 2018 noch fort­schritt­li­cher und le­ga­li­sier­te Can­na­bis mit THC-Wir­kung (Ma­ri­hua­na) so­gar für die Frei­zeit­nut­zung. Je­der Er­wach­se­ne darf nun un­ter staat­li­cher Qua­li­täts­kon­trol­le kif­fen, al­ler­dings nicht am Steu­er. Der An­bau, Ver­kauf und Be­sitz von Ma­ri­hua­na sind er­laubt. Ein klu­ger Schach­zug: Die Re­gie­rung will da­mit nicht nur den Schwarz­markt aus­trock­nen, auch Un­ter­neh­mer hof­fen auf saf­ti­ge Ein­nah­men.

Eu­ro­pa hinkt dies­be­züg­lich hin­ter­her. Al­ler­dings tut sich auch hier et­was auf dem Can­na­bis­markt. „Vor ei­nem Jahr wur­de das Can­na­b­idi­ol (CBD) eu­ro­pa­weit le­ga­li­siert, mit der Vor­aus­set­zung, dass der THC-An­teil un­ter 0,2 Pro­zent liegt“, weiß Jon­ny Herr­mann vom CBD-In­ter­na­tio­nal-Team, das es sich auf die Fah­ne ge­schrie­ben hat den CBD-Markt an der Cos­ta del Sol zu er­obern. Mit hoch­wer­ti­gen Pro­duk­ten, die im Net­wor­king-Sys­tem ver­trie­ben wer­den. Can­na­bis sei ei­ne Su­per­foo­dPflan­ze, un­ter­streicht Herr­mann. Al­ler­dings hät­ten vie­le Men­schen ei­ne Hemm­schwel­le, weil ihr nach wie vor der Ruf des Ver­bo­te­nen und der Il­le­ga­li­tät an­haf­te.

Fo­to: Wil­trud Sch­wet­je

Das CBD-In­ter­na­tio­nal-Team will den Hanf-Markt an der Cos­ta del Sol er­obern.

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