Le­ben in Ar­men­vier­teln

Sie­ben Pro­zent der Be­völ­ke­rung Málagas von so­zia­ler Aus­gren­zung be­droht

Costa del Sol Nachrichten - - Costa Del Sol -

Mála­ga – mit. Ei­ne Stu­die, die von der an­da­lu­si­schen Lan­des­re­gie­rung in Auf­trag ge­ge­ben wur­de, legt dar, dass sie­ben Pro­zent der Be­völ­ke­rung in der Pro­vinz Mála­ga in Ar­men­vier­teln wohnen und von so­zia­ler Aus­gren­zung be­trof­fen sind. Das ent­spricht 106.215 Men­schen.

Die Ge­bie­te in der Stadt Mála­ga, in de­nen vie­le Men­schen auf dich­tem Raum und teils un­ter men­schen­un­wür­di­gen Be­din­gun­gen le­ben müs­sen, sind La Cor­ta, Los As­pe­ro­nes, Cruz Ver­de-La­gu­nil­las, Tri­ni­dad-Per­chel, Pal­maPal­mil­la und Nuevo San An­dré­sEl Tor­cal. In Vé­lez-Mála­ga sind es die Orts­tei­le La Glo­ria, Cu­es­ta del Vi­sil­lo, Pue­b­lo Nuevo de la Ax­ar­quía und Ca­sas de la Víña. In Mar­bel­la ist der Be­zirk Las Al­ba­ri­z­as und in Ron­da das Ge­biet De­he­sa El Fu­er­te be­trof­fen. In Tor­re­mo­li­nos Nor­te und in der Stadt Álo­ra le­ben eben­falls vie­le ar­me Men­schen. Nur in Cá­diz ist die Si­tua­ti­on noch schlim­mer. Das Ar­muts­ri­si­ko in An­da­lu­si­en zählt nach An­ga­ben der Stu­die zu den höchs­ten in Spa­ni­en.

Fo­to: Ar­chiv

Vie­le Men­schen müs­sen auf engs­tem Raum le­ben.

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