Ge­wehr ver­hö­kert

In­ter­net­sei­te mit be­schlag­nahm­ten Gü­tern

Costa del Sol Nachrichten - - Costa Del Sol -

Mar­bel­la – lk. Der Kor­rup­ti­ons­fall Ma­la­ya hat nicht nur un­red­lich han­deln­de Po­li­ti­ker hin­ter Git­ter ge­bracht, son­dern auch da­für ge­sorgt, dass be­schlag­nahm­te Im­mo­bi­li­en und Gü­ter zur Nut­zung oder zum Ver­kauf frei­ge­ge­ben wer­den. So auch ein Ge­wehr im Wert von 1.100 Eu­ro. Auf der In­ter­net­sei­te: <www.ven­ta­de­bie­nes­ma la­ya-ro­ca.com> wur­de die­ses feil­ge­bo­ten.

Waf­fen­schein er­for­der­lich

In ers­ter Li­nie sind auf der Web­site be­schlag­nahm­te Gü­ter des eins­ti­gen Bau­be­ra­ters von Mar­bel­las Stadt­ver­wal­tung, Juan An­to­nio Ro­ca, und des­sen Ge­sell­schaf­ten zu fin­den. Der mit dem Fall Ma­la­ya be­trau­te Ge­richts­hof be­ton­te ge­gen­über spa­ni­schen Me­di­en, dass 3,2 Mil­lio­nen Mal auf das An­ge­bot ge­klickt wor­den sei und der Preis nun um 400 Eu­ro über dem Aus­gangs­preis lie­ge. Die ge­richt­li­che In­stanz räum­te ein, dass die Guar­dia Ci­vil zu­nächst prü­fen wer­de, ob der Käu­fer ei­nen Waf­fen­schein be­sit­ze und das Ge­wehr mit der er­for­der­li­chen Schuss­waf­fen­si­che­rung ver­äu­ßert wer­de. Au­ßer­dem dür­fe die Waf­fe nur von der Per­son ab­ge­holt wer­den, die auch da­für be­zahlt hat.

Erst vor ei­ni­gen Ta­gen hat­te das be­sag­te Ge­richt den Ver­kauf von meh­re­ren Kut­schen­la­ter­nen und ei­nes Ge­schirrs im Wert von ins­ge­samt 27.975 Eu­ro au­to­ri­siert. Die Treu­hän­der von Ro­cas Gü­tern ha­ben be­stä­tigt, dass der Ver­kauf via pri­va­tem Kauf­ver­trag über die Büh­ne ging.

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