Luchs­be­stän­de neh­men zu

Li­fe+Iber­lin­ce-Zucht­plan von Er­folg ge­krönt: 650 Ex­em­pla­re in Frei­heit

Costa del Sol Nachrichten - - Spanien -

Ma­drid – ck. Die Par­del­luch­se wer­den mehr. Seit 2002 ha­ben sich die Be­stän­de ver­sie­ben­facht, was ein gro­ßer Er­folg für den Li­fe+Iber­lin­ce-Ret­tungs­plan der einst vom Auss­ter­ben be­droh­ten Tie­re ist. 650 Ex­em­pla­re le­ben in Spa­ni­en und Por­tu­gal frei. 135 wei­te­re Tie­re wer­den in Zucht­sta­tio­nen ge­hal­ten. Die meis­ten der Par­del- oder Ibe­ri­schen Luch­se gibt es in An­da­lu­si­en, aber auch in Ci­u­dad Re­al, Ba­da­joz und Por­tu­gal wer­den Be­stän­de ge­sich­tet.

In An­dújar und Do­ña­na gibt es wohl die meis­ten Ex­em­pla­re, aber sie ver­meh­ren sich nicht, weil es an Ka­nin­chen man­gelt. Die sind das be­vor­zug­te Nah­rungs­mit­tel der Luch­se und ge­hen an ei­ner Vi­rus­er­kran­kung ein. Die Luch­se be­we­gen sich an be­stimm­ten Rou­ten ent­lang, was ei­nen na­tür­li­chen Aus­tausch be­güns­tigt. Un­ter­stützt wird das Pro­jekt von der EU. Die hat fast 70 Mil­lio­nen Eu­ro in den Er­halt der Par­del­luch­se in­ves­tiert.

Fo­to: Carm

Par­del­luchs mit cha­rak­te­ris­ti­schem Stum­mel­schwanz.

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