Dar­um ha­ben Schwei­zer so gross­ar­ti­gen Sex

ZÜ­RICH. Ein neu­es Buch stellt fest: Der Ruf der Schwei­zer, schlech­te Lieb­ha­ber zu sein, ist un­be­grün­det.

20 Minuten - Basel - - Schweiz -

Schwei­zer gel­ten nicht als be­son­ders heiss­blü­tig oder lei­den­schaft­lich, son­dern eher als pünkt­lich, or­ga­ni­siert und höf­lich – kei­ne gu­te Vor­aus­set­zung, um beim Lie­bes­spiel zu punk­ten, könn­te man mei­nen. Um­so über­rasch­ter war Au­tor Ash­ley Cur­tis, als 2013 ei­ne Stu­die die Schwei­zer zu den welt­wei­ten SexMeis­tern kür­te – kein an­de­res Volk war so zu­frie­den mit dem ei­ge­nen Lie­bes­le­ben. Im Buch «War­um ha­ben die Schwei­zer so gross­ar­ti­gen Sex?» hat Cur­tis, der in der Schweiz lebt, sei­ne Er­kennt­nis­se zu­sam­men­ge­fasst. Dar­in wird zum Bei­spiel the­ma­ti­siert, dass Schwei­zer sehr of­fen mit Sex um­ge­hen. «Wir sind gleich­be­rech­tigt, al­so dar­um be­müht, dass der Sex für bei­de gut ist», lässt sich Sex­be­ra­te­rin Ca­ro­li­ne Fux zi­tie­ren. Auch ei­ne gu­te Bil­dung at­tes­tiert Fux den Schwei­zern: «Der Schwei­zer Lieb­ha­ber hat ei­ne gu­te se­xu­el­le Bil­dung, viel Wis­sen, was als se­xu­el­le Kom­pe­tenz nicht zu un­ter­schät­zen ist.»

ISTOCK

Schwei­zer ge­hen of­fen mit Se­xua­li­tät um.

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