So er­klärt man Kin­dern Ter­ror

20 Minuten - Basel - - Auftakt -

ZÜ­RICH. El­tern sol­len mit ih­ren Kin­dern über Ter­ror spre­chen, so die Aus­sa­ge ei­ner neu­en Bro­schü­re der Ka­po Zü­rich. Da Ge­walt­ta­ten Angst aus­lös­ten, bräuch­ten Kin­der Ant­wor­ten, wie­so es die­se über­haupt gibt. Ei­ne Er­klä­rung soll­te aber das Al­ter des Kin­des be­rück­sich­ti­gen, ein­dring­li­che De­tails von Op­fern sol­len ver­mie­den wer­den. Zum Bei­spiel: «Das ist ei­ne Per­son, die denkt, dass sie schlecht han­deln darf. Aber ei­gent­lich könn­te man sei­ne ei­ge­ne Mei­nung auch nett aus­drü­cken.» Kin­der soll­ten mit dem Hin­weis be­ru­higt wer­den, dass die grosse Mehr­heit nicht so hand­le. Kin­der soll­ten von Bil­dern ver­schont wer­den, die ihnen ver­mit­teln, die gan­ze Welt sei grau­sam und un­ge­recht. Wenn ein Kind be­reits Bil­der ge­se­hen ha­be, sei es wich­tig, dass es die­se ver­ste­he und rich­tig in­ter­pre­tie­re. Pro­fes­sio­nel­le Hil­fe sei sinn­voll, wenn das Kind über län­ge­re Zeit An­zei­chen von Angst zei­ge.

AP

Ein sol­ches Bild soll­ten El­tern ih­ren Kin­dern nicht zei­gen.

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