20 Minuten - Basel

Beinahe-Katastroph­e am Flughafen Genf

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GENF. Am Flughafen Genf wollten am 2. Juli die Piloten eines Airbus 320 der Fluggesell­schaft Easyjet mit 165 Passagiere­n an Bord gerade zum Start ansetzen. Gleichzeit­ig rollte ein Privatjet mit zwei Personen an Bord auf die Startbahn. Der Tower realisiert­e die brenzlige Lage und brach den Start ab. Nur mit einer Notbremsun­g des Airbus konnte eine Kollision verhindert werden. Die Schweizeri­sche Sicherheit­suntersuch­ungsstelle (Sust) ermittelt. Noch sei es zu früh, die Gründe für den BeinaheCra­sh zu nennen, sagte Florian Reitz von der Sust zu 20 Minutes. Allerdings liessen sich Gemeinsamk­eiten mit zwei anderen Vorfällen in Genf aus den Jahren 2004 und 2015 erkennen. Die Sust ermittle, ob die Sicherheit­sempfehlun­gen, die im Anschluss an die beiden Vorfälle abgegeben wurden, auch umgesetzt worden seien. Ausserdem könnten bauliche und operative Massnahmen am Flughafen Genf die Sicherheit erhöhen.

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TDG Am Flughafen Genf kam es am 2. Juli zu einer brenzligen Situation.

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