«Ur­he­ber dür­fen nicht aus­ge­beu­tet wer­den»

20 Minuten - Bern - - Schweiz -

ZÜRICH. Die ge­plan­te EU-Ur­he­ber­rechts­richt­li­nie ent­hält auch ein Leis­tungs­schutz­recht. Es soll den Ver­la­gen ei­nen An­teil an den Wer­be­ein­nah­men si­chern, die Goog­le und an­de­re Platt­for­men mit An­zei­gen rund um Links zu ver­le­ge­ri­schen An­ge­bo­ten ver­die­nen. Das wür­de be­deu­ten, dass sie et­wa für Ar­ti­kel-Vor­schau­en be­zah­len müss­ten. Bei der lau­fen­den Re­vi­si­on des Schwei­zer Ur­he­ber­rechts sind sol­che Mass­nah­men nicht vor­ge­se­hen. Ab­ge­neigt sei man aber grund­sätz­lich nicht, heisst es beim Ver­le­ger­ver­band. Selbst­ver­ständ­lich dürf­ten auch Ur­he­ber von geis­ti­gen Leis­tun­gen im Netz nicht oh­ne Ent­schä­di­gung und Schutz aus­ge­beu­tet wer­den. «Die Gra­tis­men­ta­li­tät ist ei­ne Uto­pie auf Kos­ten je­ner, die In­hal­te für die Öf­fent­lich­keit ge­ne­rie­ren.»

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