Boy­chuck ist der Twit­ter-Kö­nig un­ter den Eis­ho­ckey­pro­fis

BERN. Der Ka­na­di­er Zach Boy­chuk, Stür­mer beim SC Bern, bes­sert sein Ein­kom­men als In­flu­en­cer in den so­zia­len Me­di­en auf.

20 Minuten - Bern - - Sport - ADRI­AN RUCH

Als Eis­ho­ckey­pro­fi hat Zach Boy­chuk die ho­hen Er­war­tun­gen nicht ganz er­füllt. Als Erst­run­den­draft und zwei­ma­li­ger Ju­nio­ren­welt­meis­ter ver­moch­te sich der klei­ne Stür­mer in der NHL nie rich­tig zu eta­blie­ren. Nun trägt er das Tri­kot des SC Bern. Ob­wohl er in Eu­ro­pa spielt, ist Boy­chuk in sei­ner Hei­mat ein Be­griff. In der Eis­ho­ckey­sze­ne hat er den Ruf des Twit­ter-Kö­nigs; rund 896000 Men­schen fol­gen ihm auf dem Kurz­nach­rich­ten­dienst, über­trof­fen wird er nur von drei, vier Su­per­stars.

Er pos­tet nicht nur Pri­va­tes, son­dern wird von Spon­so­ren da­für be­zahlt, in den so­zia­len Me­di­en Wer­bung zu be­trei­ben. Und das kam so: «Als ich in der NHL war, hat­te ich rasch 30000, 40000 Fol­lo­wer. In der Fol­ge mel­de­ten sich di­ver­se Fir­men­ver­tre­ter bei mir und frag­ten, ob

sie mir Pro­duk­te zu­sen­den könn­ten, da­mit ich sie auf Twit­ter zei­ge.» Der Ka­na­di­er rea­li­sier­te, dass fast al­le Leu­te, de­ren Nach­rich­ten er abon­nier­te, Ge­gen­recht hiel­ten. Al­so folg­te er im­mer mehr Men­schen.

Der­zeit ist Boy­chuk auf Twit­ter, Ins­ta­gram und Snap­chat nicht sehr ak­tiv. Wäh­rend der Sai­son hat Eis­ho­ckey Prio­ri­tät. Rich­tig spru­deln soll die zwei­te Ein­nah­me­quel­le nach der Kar­rie­re des 29-Jäh­ri­gen.

RA­PHA­EL MO­SER

Zach Boy­chuk fühlt sich in Bern wohl.Die 25. Run­de der Na­tio­nal Le­ague gibt es im Li­ve­ti­cker auf 20mi­nu­ten.ch

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