Co­ro­na­vi­rus: Chi­na zer­stört Bank­no­ten

PE­KING. Um ei­ne wei­te­re Aus­brei­tung des Co­ro­na­vi­rus zu ver­hin­dern, zer­stört Chi­na jetzt Bank­no­ten.

20 Minuten - Bern - - Vorderseit­e - DGR

Das Co­ro­na­vi­rus, das vor al­lem in Chi­na schon Zehn­tau­sen­de Men­schen in­fi­ziert und über 1775 To­des­op­fer ge­for­dert hat, kann laut der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) meh­re­re St­un­den lang auf Ge­gen­stän­den über­le­ben – auch auf Bank­no­ten, die oft mehr­mals pro Tag den Be­sit­zer wech­seln.

Am Sams­tag kün­dig­te die Zen­tral­bank der Volks­re­pu­blik Chi­na des­halb ei­ne un­ge­wöhn­li­che Mass­nah­me an, wie CNN schreibt. Al­le chi­ne­si­schen Ban­ken sind dem­nach ver­pflich­tet, Bank­no­ten, die sie er­hal­ten, mit Ul­tra­vio­lett­strah­lung und bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren zu be­han­deln, um die Vi­ren ab­zu­tö­ten. Da­nach muss das Geld wäh­rend zwei Wo­chen in­tern auf­be­wahrt wer­den, um si­cher­zu­ge­hen, dass die No­ten frei von Vi­ren sind. Erst dann dür­fen sie wie­der an Kun­den ab­ge­ge­ben wer­den.

Noch ei­nen Schritt wei­ter geht die Zen­tral­bank in der Me­tro­po­le Guang­zhou: Bank­no­ten, die aus Spi­tä­lern oder von Le­bens­mit­tel­märk­ten kom­men, wer­den nicht nur ge­rei­nigt, son­dern zer­stört. Um das ver­nich­te­te Geld zu er­set­zen, druckt die Zen­tral­bank der­zeit Hun­der­te Mil­lio­nen der chi­ne­si­schen Wäh­rung Ren­min­bi.

Zwi­schen stark vom Vi­rus be­trof­fe­nen chi­ne­si­schen Pro­vin­zen soll der phy­si­sche Trans­fer von Bank­no­ten kom­plett ein­ge­stellt wer­den, um der Aus­brei­tung des Vi­rus ent­ge­gen­zu­wir­ken.

GETTY

Chi­ne­si­sches Geld, das von Le­bens­mit­tel­märk­ten kommt, soll ver­brannt und er­setzt wer­den.

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