Se­na­tor warnt vor Trump-nie­der­la­ge

WA­SHING­TON. Et­was mehr als drei Wo­chen vor den Wah­len in den USA wer­den re­pu­bli­ka­ni­sche Se­na­to­ren ner­vös.

20 Minuten - Bern - - Vorderseit­e - ORE

KON­TRO­VERS Der 3. No­vem­ber und da­mit der Prä­si­dent­schafts­wahl­tag in den USA rückt nä­her. In den Um­fra­gen liegt nach wie vor Joe Bi­den vorn. Nun be­gin­nen sich ers­te Re­pu­bli­ka­ner öf­fent­lich Sor­gen zu ma­chen. So auch Ted Cruz, der Trump 2016 beim Vor­wahl­kampf in­ner­halb der Grand Old Par­ty un­ter­le­gen war. «Ich ma­che mir Sor­gen», so der te­xa­ni­sche Se­na­tor zu CNBC. Die Span­ne zwi­schen den mög­li­chen Re­sul­ta­ten sei so rie­sig, wie er es noch nie er­lebt ha­be, sag­te er. «Es könn­te ei­ne fan­tas­ti­sche Wahl ge­ben. Trump könn­te wie­der­ge­wählt wer­den und wir den Se­nat und das Re­prä­sen­tan­ten­haus ge­win­nen», so Cruz. «Wir könn­ten aber auch das Weis­se Haus ver­lie­ren und

WA­SHING­TON. Us-prä­si­dent Do­nald Trump ist in­fol­ge sei­ner Co­vid-19er­kran­kung nach ei­ge­nen An­ga­ben nun «im­mun» ge­gen das Vi­rus. Die Im­mu­ni­tät sei für ihn wie ein «be­schüt­zen­der Glanz», sag­te Trump ges­tern in ei­nem te­le­fo­ni­schen In­ter­view mit Fox News. Er füh­le sich «fan­tas­tisch», so Trump. Sei­nem Leib­arzt zu­fol­ge ist der 74-Jäh­ri­ge, der am 1. Ok­to­ber po­si­tiv auf Co­ro­na ge­tes­tet wor­den war, mitt­ler­wei­le nicht mehr an­ste­ckend.

bei­de Par­la­ments­kam­mern. Es könn­te ein Blut­bad vom Aus­mass ei­nes Wa­ter­ga­te ge­ben.»

Nach dem Wa­ter­ga­te­skan­dal und dem Rück­tritt von Prä­si­den Richard Ni­xon er­lit­ten die

Re­pu­bli­ka­ner bei den Mid­terms 1974 ei­ne emp­find­li­che Nie­der­la­ge. Die De­mo­kra­ten bau­ten ih­ren Vor­sprung in bei­den Kam­mern aus und er­reich­ten im Re­prä­sen­tan­ten­haus so­gar ei­ne Zwei­drit­tel­mehr­heit.

Die Ner­vo­si­tät scheint des­halb der­zeit bei den re­pu­bli­ka­ni­schen Se­na­to­ren be­son­ders gross. Wie der «Guar­di­an» be­rich­tet, echauf­fier­te sich Mar­tha Mc­sal­ly (Ari­zo­na) über die Atta­cken von Do­nald Trump ge­gen ih­ren Vor­gän­ger John Mc­cain. «Ganz ehr­lich, das regt mich auf, wenn er das macht», sag­te Mc­sal­ly die­se Wo­che in ei­ner De­bat­te. Auch John Cor­nyn (Te­xas) kri­ti­sier­te den Prä­si­den­ten: Er ha­be Ver­wir­rung um das Co­ro­na­vi­rus ge­stif­tet und sei un­acht­sam ge­we­sen, als sich die Pan­de­mie aus­brei­te­te.

Us-prä­si­dent Do­nald Trump. KEY

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