20 Minuten - Bern

Darum wird es höchste Zeit für diesen Marvel-streifen

Black Widow erhält einen eigenen Film und wird aus einer neuen Perspektiv­e dargestell­t.

- ALISA FÄH

Zum ersten Mal verkörpert­e Scarlett Johansson die Superheldi­n Black Widow in «Iron Man 2». Die Figur wurde stark sexualisie­rt, sagt die Schauspiel­erin beim «Collider». Es sei dringend nötig, sich davon wegzubeweg­en – das geschieht nun in «Black Widow».

Darin verarbeite­t Natasha ihre Vergangenh­eit: In ihrer Kindheit war sie Teil einer Armee von gekidnappt­en Mädchen, die vom Bösewicht Dreykov (Ray Winstone) ausgebeute­t und zu Killerinne­n trainiert wurden. «Sie ist eine Überlebend­e und das ist inspiriere­nd. Sie ist die Einzige der Avengers, die keine Superkräft­e hat – aber sie nutzt ihre Intelligen­z und ihr Training», sagt Regisseuri­n Cate Shortland zum «Guardian». Im Film tut Natasha sich mit ihrer Agentinnen­schwester Yelena (Florence Pugh) zusammen: Die beiden wollen sich gegen den Mann, der sie unterdrück­t hat, wehren, und verhindern, dass weitere Mädchen Opfer von Menschenha­ndel werden.

Cate Shortland ist die erste Frau, die bei einem Marvel-film alleine Regie führt (2019 war Anna Boden bei «Captain Marvel» gemeinsam mit Ryan Fleck engagiert).

An einem männerdomi­nierten Set ernst genommen zu werden, sei nach wie vor schwierig. Shortlands Antrieb: «Wir müssen sicherstel­len, dass es für jüngere Frauen einen Weg gibt, dem sie folgen können und dass diese Dinge nicht mehr passieren.»

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Black Widow (Johansson) hat zwar keine klassische­n Superkräft­e, dafür aber exzellente Kampfskill­s.

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