20 Minuten - Bern

Impfoffens­ive mit Briefen eckt in Solothurn an

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Der Kanton Solothurn verschickt zurzeit Impfauffor­derungen in private Haushalte. Kaum sind die ersten in die Briefkäste­n geflattert, hagelt es schon Kritik. So schreibt etwa jemand auf Twitter, dass der Kanton so Druck ausübe. Peter Eberhard, Leiter Gesundheit­samt Kanton Solothurn, spricht von einem Pilotproje­kt mit zehn Gemeinden: «Wir haben eine weitere Massnahme gestartet, um näher an die Bevölkerun­g zu kommen. Wir bieten den Leuten an, mit einem Impfteam vorbeizuko­mmen. Sie können sich vor Ort impfen lassen.» Auf diese Weise wolle man das Impfziel erreichen. Sp-kantonsrät­in Luzia Stocker kann zwar nachvollzi­ehen, wenn man sich belästigt fühle. Aber ein anderes Vorgehen sei beim Pilotproje­kt aus Datenschut­zgründen gar nicht möglich.

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