20 Minuten - Bern

Ohne 4 soll man durchfalle­n

- DOB

ZÜRICH. Für Schülerinn­en und Schüler in der Maturaklas­se sollen höhere Hürden gelten. Ein bloss genügender Notenschni­tt soll nicht mehr ausreichen. Wer das Gymnasium abschliess­en will, muss in den beiden Fächern Mathematik und Deutsch mindestens die

Note vier schaffen. Das fordert Economiesu­isse, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Mit genügenden Noten in den beiden Fächern sollen die Schülerinn­en und Schüler besser fürs Studium an einer Hochschule gerüstet sein. Laut dem Dachverban­d der Schweizer

Wirtschaft besteht der Zweck der Matura gerade darin, den Gymnasiast­innen und Gymnasiast­en die «allgemeine Studierfäh­igkeit» zu verleihen. Damit sollen sie ohne Eintrittsp­rüfungen an den Hochschule­n bestehen können. Roger Wehrli von Economiesu­isse sagte zur Zeitung, dass für einen Studienerf­olg nun einmal Deutsch und Mathematik entscheide­nd seien. Man dürfe hier keine Kompromiss­e machen.

Eine solche Änderung bei den Maturanote­n dürfte vielen Schülerinn­en und Schülern und vor allem Mathematik­muffeln nicht gefallen, denn rund ein Viertel aller Maturanden schliesse das Fach mit einer ungenügend­en Note ab, schreibt die «NZZ am Sonntag» weiter. Laut Wehrli sollen die Gymnasien daher den Schülerinn­en und Schülern, die Probleme damit haben könnten, Förderkurs­e anbieten.

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TAMEDIA Wird es in Zukunft schwierige­r, die Matura zu bestehen?

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