20 Minuten - Bern

Im Minus wegen Evergrande

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Die Sorge vor den wirtschaft­lichen Folgen eines möglichen Zusammenbr­uchs des chinesisch­en Immobilien­riesen Evergrande wächst. Der Schuldenst­and des Unternehme­ns, eines der grössten Immobilien­entwickler des Landes, beträgt mehr als 260 Milliarden Euro. Rund um den Globus brachen gestern die Kurse an den Börsen ein. Die Angst vor einer Pleite des Konzerns belastet auch den Schweizer Aktienmark­t: Am frühen Nachmittag notierte der Leitindex SMI bei einem Minus von rund 2,1 Prozent. Am Ende des Tages schloss er bei Minus 1,42 Prozent (11 766.42). Weil weltweit viele Banken bei Evergrande investiert haben, befürchten viele, eine Pleite könnte den Finanzsekt­or ebenfalls nach unten ziehen.

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AFP/DOB Der Evergrande-hauptsitz.

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