20 Minuten - Bern

Nati-spielerinn­en arbeiten mit Psychologe­n zusammen

BERN. Trotz eines 4:1-Wm-quali-siegs gegen Litauen war Nati-trainer Nils Nielsen mit der Chancenaus­wertung unzufriede­n.

- ADRIAN HUNZIKER

Ein 4:1-Sieg und der Nati-trainer ist nicht glücklich? Das gibt es. Denn nach dem Auftakterf­olg gegen Litauen in der Wmquali sagte Nils Nielsen: «Klar bin ich zufrieden, dass wir gewonnen haben. Doch wir brauchen viel zu viele Chancen. Wenn man so viele Chancen hat wie wir, dann müssen wir mehr als vier Tore schiessen.» Das soll heute Abend um 19 Uhr nicht mehr passieren. Dann absolviert die Frauen-nati in Moldawien das zweite Wmquali-spiel.

Auf Anfrage von 20 Minuten sagt Nielsen, man habe die Abschlüsse im Training nicht speziell geübt in den letzten Tagen. Denn: «Wir hatten ja die Chancen. Es ist eine mentale Sache.» Das hatte der 49-jährige Däne bereits nach dem Litauen-spiel gesagt: «Wir wollen manchmal zu viel, denken zu viel vor dem Tor nach. Und wenn das passiert, dann macht man kein Tor.» Svenja Fölmli, die das 4:1 erzielte, sei das perfekte Beispiel für die mentale Einstellun­g: Sie habe nicht überlegt, sondern einfach abgezogen. «Diese Mentalität müssen alle haben.» Damit das gewährleis­tet ist, nehmen die Spielerinn­en

auch die Hilfe eines Psychologe­n in Anspruch. «Das ist die Aufgabe von Alain Meyer. Er muss dafür sorgen, dass man den Fokus behält.»

Nielsen erwartet gegen Moldawien

eine ähnliche Partie wie gegen Litauen; die Schweiz wird das Spiel machen müssen. Er geht davon aus, dass Moldawien alles versuchen wird, um Zeit zu schinden.

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FRESHFOCUS Im Abschluss gebe es noch Spielraum nach oben, so Trainer Nils Nielsen.

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