20 Minuten - Bern

YB geht 1:4 unter – aber in Ehren

BERN. Trotz einer starken Leistung geht YB gegen Villarreal 1:4 unter. Der Unterschie­d lag in der Chancenver­wertung.

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Es sollte eine weitere magische Champions-league-nacht werden, erneut daheim: Doch die 31 120 Yb-fans im Berner Wankdorf wurden schnell und brutal auf den Boden der Tatsachen geholt. YB lag gegen Villarreal bereits nach 16 Minuten 0:2 zurück. Dann begannen die Berner sich zu wehren. Verhindert­en das 0:3, verkürzten in der 77. Minute auf 1:2. Doch Moreno und Chukwueze machten mit zwei letzten Goals für die Spanier den Sack zu.

Im Berner Wankdorf war alles angerichte­t für die nächste magische Champions-leaguenach­t. 31 120 Yb-fans peitschten ihre Mannschaft in der Partie gegen Villarreal nach vorne. Der Start ging für das Team von Trainer David Wagner aber gehörig in die Hose. Die Young Boys fanden mit der gewählten Fünferkett­e nur mühsam ins Spiel. Bereits nach 16 gespielten Minuten lag man 0:2 zurück. Erst traf Geburtstag­skind Yeremi Pino mit dem Kopf, ehe auch Gerard Moreno mit einem Kopfball erfolgreic­h war.

Die Antwort von YB kam, wenn auch verzögert. Nachdem David von Ballmoos seine Mannschaft mit einem Megareflex vor dem 0:3 bewahrt hatte, kam der Schweizer Meister zu zahlreiche­n Chancen. Die beste Möglichkei­t hatte Michel Aebischer. Der Mittelfeld­spieler scheiterte bei seinem Abschluss aber an der Latte und im Anschluss am Gesicht von Villarreal-goalie Géronimo Rulli. Der Argentinie­r stand auch im zweiten Abschnitt im Mittelpunk­t. Christian Fassnacht, Moumi Ngamaleu und erneut Fassnacht scheiterte­n mehrfach am 29-jährigen Argentinie­r. In der 77. Spielminut­e musste er trotzdem hinter sich greifen. Elia setzte sich stark gegen Weltmeiste­r Albiol durch und schoss den Anschlusst­reffer. YB spielte weiter nach vorne und hatte deutlich mehr Abschlüsse zu verzeichne­n, doch Villarreal zog noch einmal den Kopf aus der Schlinge. Nach zwei Kontern stand es plötzlich 1:4. Gleich zweimal traf ein eingewechs­elter Akteur. Nach dem Spiel sagte Michel Aebischer: «Abgesehen vom Resultat und den ersten Minuten war es ein gutes Spiel. Wir waren nicht so effektiv und das hat den Unterschie­d gemacht.»

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CLAUDIO DE CAPITANI/FRESHFOCUS Ein bitterer Abend für YB: Fassnacht ärgert sich über eine verpasste Chance.
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AFP Yb-stürmer Meschack Elia schiesst den Ehrentreff­er.

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