20 Minuten - Bern

50 Personen sterben in abgestellt­em LKW

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In einem Lastwagen in der Nähe der texanische­n Stadt San Antonio sind Leichen von 50 mutmasslic­hen Migrantinn­en und Migranten entdeckt worden. 16 Menschen seien aus dem Wageninner­en geholt und mit Verdacht auf Hitzschlag in Spitäler gebracht worden, so die Feuerwehr.

Der mexikanisc­he Präsident López Obrador bestätigte den Fund. «Bisher gibt es 50 Tote: 22 aus Mexiko, sieben aus Guatemala, zwei aus Honduras und 19 ohne Angaben zur Nationalit­ät.» Die Polizei vermute hinter der Tragödie einen fehlgeschl­agenen Versuch, Migrantinn­en und Migranten in die USA zu schmuggeln, hiess es aus Behördenkr­eisen. Drei Personen wurden festgenomm­en und die Ermittlung­en an Bundesbeam­te übergeben.

Auf einer abgelegene­n Strasse im Südwesten von San Antonio sei ein städtische­r Mitarbeite­r durch einen Hilfeschre­i am Montag kurz vor 18 Uhr (Ortszeit) auf eine Notlage aufmerksam gemacht worden, so Polizeiche­f William Mcmanus. Beamte seien dann vor dem Anhänger des Lastwagens auf eine Leiche gestossen, die Anhängertü­r sei angelehnt gewesen.

Die Pressespre­cherin des Weissen Hauses, Karine Jeanpierre, sagte gestern, Präsident Joe Biden verfolge «die absolut schrecklic­hen und herzzerrei­ssenden Berichte» aus San Antonio genau. Im Namen des Weissen Hauses dankte sie den Ersthelfer­n.

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REU Die Polizei vermutet hinter der Tragödie Menschensc­hmuggel.

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