20 Minuten - Bern

Rassismusa­ttacke auf Lewis Hamilton

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Der dreimalige Formel1wel­tmeister Nelson Piquet leistete sich in einem Interview eine rassistisc­he Entgleisun­g. Er nutzte in Zusammenha­ng mit Lewis Hamilton das Nwort. Piquet kommentier­te im November den Crash zwischen Hamilton und Verstappen in Silverston­e. Die Aussage kam aber erst in den vergangene­n Tagen ans Licht. Vom 69Jährigen gab es bislang kein Statement. Besonders brisant: Piquet ist der Vater von Verstappen­freundin Kelly.

Mittlerwei­le hat sich auch Hamilton zu Wort gemeldet. «Es geht um mehr als um Sprache. Diese Denkweisen müssen sich ändern und haben in unserem Sport keinen Platz. Ich bin mein ganzes Leben lang von diesen Einstellun­gen und Zielvorgab­en umgeben gewesen. Es war genug Zeit, um zu lernen. Jetzt ist die Zeit zum Handeln gekommen.» Nachdem Nelson Piquets Beleidigun­g nun öffentlich wurde, stellt sich Mercedes AMG sofort hinter ihren siebenfach­en Weltmeiste­r Hamilton. «Wir verurteile­n das aufs Schärfste», hiess es.

Auch die Formel1ver­antwortlic­hen meldeten sich zu Wort. «Diskrimini­erung oder rassistisc­he Sprache sind nicht akzeptabel. Lewis ist ein aussergewö­hnlicher Botschafte­r in unserem Sport und verdient Respekt.»

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IMAGO Lewis Hamilton wurde von Nelson Piquet rassistisc­h beleidigt.

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