Mil­lie wird Op­fer von Cy­ber-Mob­bing

20 Minuten - Luzern - - People -

Mit ge­ra­de ein­mal 14 Jah­ren zählt Mil­lie Bob­by Brown zu den der­zeit er­folg­reichs­ten Se­ri­en­stars. Doch nun be­kommt die «Stran­ger Things»-Schau­spie­le­rin die Schat­ten­sei­ten ih­rer Be­rühmt­heit zu spü­ren. Im No­vem­ber twit­ter­te @Kel­sFio­na, dass ihr Mil­lie am Flug­ha­fen den Hi­dschab run­ter­ge­ris­sen ha­be.

Die Ge­schich­te dürf­te falsch ge­we­sen sein, denn ein User mach­te sie dar­auf auf­merk­sam, dass sie auf ih­rem Pro­fil­bild ja kei­nen Hi­dschab tra­ge. Ih­re Er­klä­rung: «Weil sie ihn mir run­ter­ge­ris­sen hat.» Der Tweet ver­brei­te­te sich wie ein Lauf­feu­er und Nach­ah­mer spran­gen auf den Zug mit den fal­schen Tat­sa­chen auf. Mitt­ler­wei­le fin­den sich un­ter dem Hash­tag #Ta­keDownMil­lieBob­by­Brown un­zäh­li­ge Me­mes mit ho­mo­pho­ben Sprü­chen und Fa­ke-Sto­rys. Mil­lie hat sich zwar nicht zu den Posts ge­äus­sert, lösch­te aber Mit­te Wo­che ih­ren Twit­terAc­count. War­um sich die­ser un­be­grün­de­te Shits­torm ent­wi­ckelt hat, ist un­klar.

Die 14-jäh­ri­ge Mil­lie ist Be­für­wor­te­rin von LGBTQ-Rech­ten und fun­giert so­gar als An­tiMob­bin­gFür­spre­che­rin.

STEVAN BUKV VI IMAGO

Er weiss, wie Bar geht. Mil­lie Bob­by Brown ist nicht mehr auf Twit­ter.

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