ICT-Bran­che braucht mehr Lehr­stel­len

20 Minuten - Luzern - - Wirtschaft -

In der Schweiz man­gelt es in Zei­ten der Di­gi­ta­li­sie­rung an Soft­ware-Ent­wick­lern oder ITIn­ge­nieu­ren. Und die La­ge dürf­te sich zu­spit­zen. Vie­le Fach­kräf­te wer­den pen­sio­niert. Auch wächst die In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie­bran­che (ICT) ra­sant. In acht Jah­ren dürf­ten über 236000 Men­schen in ICTBe­ru­fen ar­bei­ten, heisst es in ei­ner Stu­die. Trei­ber der Nach­fra­ge ist vor al­lem die stark fort­schrei­ten­de Di­gi­ta­li­sie­rung. Die Or­ga­ni­sa­ti­on ICT-Be­rufs­bil­dung Schweiz schätzt, dass es bis 2026 to­tal 88500 neue Fach­kräf­te braucht. Das kann nur zum Teil mit Neu­ab­sol­ven­ten (ge­schätz­te 31 500) und durch Zu­wan­de­rung (16700) ab­ge­deckt wer­den. Da­her müss­ten in den nächs­ten Jah­ren gut 40000 zu­sätz­li­che Fach­kräf­te für die Bran­che aus­ge­bil­det wer­den, for­dert die Or­ga­ni­sa­ti­on. Der Schlüs­sel sei ein mas­siv hö­he­res An­ge­bot an ICT-Lehr­stel­len.

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