67 Pro­zent sind für das So­zi­al­de­tek­tiv-Ge­setz

20 Minuten - Luzern - - Schweiz -

Die ge­setz­li­che Grund­la­ge für die Über­wa­chung von So­zi­al­ver­si­cher­ten, die bei Ver­dacht auf Miss­brauch Ob­ser­va­tio­nen zu­las­sen will, ist bei den Stimm­be­rech­tig­ten der­zeit un­be­strit­ten: 67 Pro­zent spre­chen sich laut Ta­me­dia­Um­fra­ge da­für aus. 30 Pro­zent sind da­ge­gen. Kei­ne An­ga­be zu ih­ren Stimm­ab­sich­ten mach­ten 3 Pro­zent der Be­frag­ten. Nur die Wäh­ler­schaft der SP so­wie die An­hän­ger der Grü­nen sind mehr­heit­lich ge­gen das Ge­setz. Ei­nen Un­ter­schied gibt es bei den Ge­schlech­tern: Män­ner un­ter­stüt­zen das Ge­setz mit 70 Pro­zent Ja­An­teil stär­ker als Frau­en mit 63 Pro­zent Ja­An­teil. Die Be­für­wor­ter nen­nen als wich­tigs­tes Ar­gu­ment für das Ge­setz, dass ei­ne ef­fek­ti­ve Miss­brauchs­be­kämp­fung im Sinn der ehr­li­chen Ver­si­cher­ten sei. Das häu­figs­te Ar­gu­ment bei den Geg­nern ist, dass die Vor­la­ge die Pri­vat­sphä­re al­ler Bür­ger ver­let­ze und ei­ne Ge­fahr für den Rechts­staat sei. Das Ge­setz kommt zur Ab­stim­mung, weil ein Ko­mi­tee das Re­fe­ren­dum er­grif­fen hat.

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