«Ich wür­de mein Le­ben für den Papst op­fern»

LUZERN. Der Lu­zer­ner Po­li­zist Mar­tin Kur­mann (35) wird Ma­jor der Schwei­zer­gar­de: Er sorgt für die Si­cher­heit des Paps­tes.

20 Minuten - Luzern - - Luzern/Region - DANIELA GIGOR

Mar­tin Kur­mann aus Wol­hu­sen wird mit sei­ner Fa­mi­lie dem­nächst für ei­ne an­spruchs­vol­le Auf­ga­be nach Va­ti­k­an­stadt um­zie­hen. Der 35-Jäh­ri­ge wur­de per 1. Ja­nu­ar zum neu­en Ma­jor der Päpst­li­chen Schwei­zer­gar­de er­nannt. Er wird ei­nes von drei Ge­schwa­dern lei­ten und als Chef Si­cher­heit da­für sor­gen müs­sen, dass Papst Fran­zis­kus im All­tag und bei Gross­an­läs­sen nichts pas­siert.

Aus­ge­wählt wur­de er auf­grund sei­nes Le­bens­laufs: «Ich er­hielt ei­nen Te­le­fon­an­ruf und ei­ne Ein­la­dung für Sams­tag zur Er­nen­nung im Va­ti­kan.» Der drei­fa­che Va­ter freut sich auf sei­ne neue Auf­ga­be: «Es ist höchst span­nend und ab­wechs­lungs­reich, denn der Papst ist ei­ne völ­ker­recht­lich ge­schütz­te Per­son mit welt­weit ho­her Re­le­vanz.» Er dien­te be­reits von 2003 bis 2005 als Hel­le­bar­dier in der Gar­de. Da­nach war er im Si­cher­heits­sek­tor tä­tig, erst bei der Schwei­zer Ar­mee, da­nach bei der Lu­zer­ner Po­li­zei, wo er zu­letzt Chef Aus- und Wei­ter­bil­dung war

Weil Kur­mann für al­le Ope­ra­tio­nen zu­stän­dig ist, wird er das Dis­po­si­tiv je­weils auf die ak­tu­el­le Be­dro­hungs­la­ge an­pas­sen. Wie je­der an­de­re Gar­dist wür­de auch er, oh­ne zu zö­gern, sein Le­ben für den Papst op­fern: «Dar­auf ha­be ich in mei­ner Di­enst­zeit ei­nen Eid ab­ge­legt, denn der Papst ist die Per­son, die das Gu­te auf der Welt ver­tritt.» Mar­tin

Kur­mann mit Kom­man­dant Chris­toph Graf (r.).

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