Tipps ge­gen­tro­cke­ne Lip­pen im Win­ter

Von Käl­te und Wind aus­ge­trock­ne­te Lip­pen ner­ven – und küs­sen will uns so auch nie­mand. Dank die­sen sie­ben Tipps lässt sich das schnell än­dern.

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Hei­zungs­luft und Win­ter­wet­ter trock­nen un­se­re Lip­pen rasch aus – sie wer­den ris­sig und füh­len sich an wie Schmir­gel­pa­pier. Das liegt vor al­lem dar­an, dass die Haut hier sehr dünn und im Ge­gen­satz zum Rest des Ge­sichts nicht mit Talg­drü­sen aus­ge­stat­tet ist, die die Lip­pen mit Fett ver­sor­gen. Un­se­re Tipps für kuss­wei­che Lip­pen.

1. Von we­gen süch­tig

Gleich mal vor­weg: Lip­pen­pfle­ge be­inhal­tet kei­ne Wirk­stof­fe, die süch­tig ma­chen. Das be­stä­tigt auch Dr. Me­la­nie Hart­mann, Fach­ärz­tin für Der­ma­to­lo­gie in Ham­burg. Sie sagt: «Ich den­ke, dass es das woh­li­ge Ge­fühl ist, ge­pfleg­te Lip­pen zu ha­ben, das süch­tig ma­chen kann. Die Fol­ge ist, dass man die Lip­pen­pfle­ge öf­ter auf­trägt.» Das scha­det aber nicht.

2. Nicht ab­le­cken

Wir tun es im­mer wie­der und mer­ken es meist nicht ein­mal: Bei tro­cke­nen Lip­pen fah­ren wir öf­ter die Zun­ge aus als Mi­ley Cy­rus. Das sieht we­der se­xy aus, noch macht es die Sa­che bes­ser. Im Ge­gen­teil: Der­ma­to­lo­gen und Ma­ke-up-pro­fis sa­gen so­gar, dass das mit ei­ne der Haupt­ur­sa­chen für sprö­de Lip­pen ist.

3. Re­gel­mäs­sig pee­len

Sind die Lip­pen erst mal aus­ge­trock­net, wer­den sie bald ris­sig. Ma­ke-up Ar­tist Ana Cvi­je­tic rät dar­um, al­le zwei Wo­chen ein Pee­ling mit Ho­nig und Zu­cker zu ma­chen. Das ent­fernt ab­ge­stor­be­ne Haut­schüpp­chen von den Lip­pen. Für al­le, de­nen das zu auf­wen­dig ist, gibts mitt­ler­wei­le auch tol­le Su­gar-lip-scrubs für un­ter­wegs.

4. Fett ist nicht gleich Fett

Vie­le grei­fen im Win­ter am liebs­ten zum Fett­stift. Der ist grund­sätz­lich nicht schlecht, soll­te aber in Mas­sen ver­wen­det wer­den, meint Dr. Hart­mann. «Wird er zu dick auf­ge­tra­gen, wirkt er ver­sie­gelnd; vor­han­de­ne Bak­te­ri­en und Pil­ze kön­nen so un­ter der Fett­schicht brü­ten. Die Fol­ge: Die Lip­pen wer­den noch stär­ker ir­ri­tiert.» Bes­ser sind Öle wie Ko­kos- oder Oli­ven­öl. «Die­se hy­dra­ti­sie­ren­den Wirk­stof­fe beu­gen ris­si­gen so­wie ab­schup­pen­den Lip­pen vor und wir­ken wie ei­ne Schutz­schicht», sagt Dr. Adam Gey­er, Kiehl’s Con­sul­ting Der­ma­to­lo­gist.

5. Nicht auf Ky­lie Jen­ner ma­chen

Man­che Frau wünscht sich Lip­pen wie Ky­lie Jen­ner. Die gibt es et­wa mit Lip-plump-pro­duk­ten. Im Win­ter je­doch lässt man bes­ser die Fin­ger da­von. Dar­in ent­hal­te­ne Wirk­stof­fe wie Ni­ko­tin­säu­re, Menthol, Zimt oder Chi­li sor­gen zwar für ei­ne stär­ke­re Durch­blu­tung und op­tisch vo­lu­mi­nö­se­re Lip­pen, sie öff­nen aber auch die Po­ren, wo­durch Feuch­tig­keit bes­ser in die obers­te Haut­schicht ein­drin­gen und schnel­ler ent­wei­chen kann. Die Fol­ge: noch schnel­ler tro­cke­ne Lip­pen.

6. Egal, wenn das Lip­pen-ma­ke-up nicht hält

Bei Mi­nus­gra­den ei­tel zu sein und Lip­pen-ma­ke-up mit Lon­gwe­ar-ver­spre­chen zu ver­wen­den, ist kon­tra­pro­duk­tiv. Die­se an­sons­ten su­per­coo­len Be­au­ty­tools ent­hal­ten oft Al­ko­hol. Und wie wir von Par­tys wis­sen, trock­net Al­ko­hol aus – auch die

Lip­pen.

7. Wäh­rend des Schlafs ge­pflegt

Ähn­lich wie Ge­sichts­mas­ken für die Nacht gibt es auch Lip­pen­pfle­ge, die ei­gens für die Schlaf­pha­se ent­wi­ckelt wur­de. Ana Cvi­je­tic schwört drauf, da in Over­night-lip­balms ent­hal­te­ne Wirk­stof­fe kon­zen­trier­ter sind: «Vor dem Schla­fen Lip Balm auf­tra­gen, und die Lip­pen füh­len sich am nächs­ten Mor­gen re­ge­ne­riert und vol­ler an.»

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