Fe­de­rer ist be­reit für die Ti­tel­ver­tei­di­gung

MEL­BOURNE. Heu­te star­tet Ro­ger Fe­de­rer ins Aus­tra­li­an Open. Der 37-Jäh­ri­ge ist be­reit für die Mis­si­on Ti­tel­ver­tei­di­gung.

20 Minuten - St. Gallen - - VORDERSEITE -

Der In­ter­view­raum war so voll wie noch nie die­ses Jahr, als der Ti­tel­ver­tei­di­ger ges­tern zu den Me­di­en sprach. Ro­ger Fe­de­rer steht be­reits heu­te im Ein­satz. Der sechs­fa­che Mel­bourne-sie­ger be­strei­tet ge­gen den Us­be­ken Denis Ist­o­min das zwei­te Spiel im Abend­pro­gramm (ab cir­ca 10.30 Uhr Schwei­zer Zeit). «Ich füh­le mich sehr gut», sag­te der 37-Jäh­ri­ge. «Kör­per­lich und men­tal bin ich ab­so­lut pa­rat, das ist das Wich­tigs­te.» Die Fa­vo­ri­ten­rol­le wies der 20-fa­che Grand-slam-cham­pi­on von sich, trotz der Tri­um­phe in den letz­ten bei­den Jah­ren. «Nach den letz­ten sechs Mo­na­ten muss Djo­ko­vic der Fa­vo­rit sein.» Aber: «Nach die­sen zwei wahn­sin­ni­gen Jah­ren möch­te ich na­tür­lich auch dies­mal um den Ti­tel kämp­fen. Da­für muss ich dann mein bes­tes Ten­nis spie­len, wenn es zählt.» Ge­gen Ist­o­min dürf­ten da­für noch nicht ganz 100 Pro­zent nö­tig sein. Auch Fe­de­rer wur­de auf die An­kün­di­gung von An­dy Mur­ray an­ge­spro­chen, sei­ne Kar­rie­re ab­bre­chen zu müs­sen, vi­el­leicht schon nach die­sem Tur­nier. «Ich bin ent­täuscht, trau­rig und ein we­nig ge­schockt», sag­te Fe­de­rer. Er hat­te mit Mur­ray noch 2017 zwei Wohl­tä­tig­keits­matches in Zü­rich und Glas­gow ge­spielt und da­bei rea­li­siert, wie schwer Mur­rays Hüft­pro­ble­me wa­ren, wie sehr er litt. «Ich konn­te da­mals gar nicht glau­ben, dass er über­haupt spiel­te. Aber es war für ei­ne gu­te Sa­che.» Auch Mur­ray steht be­reits heu­te im Ein­satz. Sei­ne Par­tie ge­gen Do­ha-sie­ger Ro­ber­to Bau­tis­ta Agut fin­det ab 8 Uhr statt.

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