Me­la­nie Wi­ni­ger über «#Fe­ma­le Plea­su­re»

BE­LIEBT Als Pro­du­zen­tin von «#Fe­ma­le Plea­su­re» macht sich Me­la­nie Wi­ni­ger (39) für weib­li­che Se­xua­li­tät stark.

20 Minuten - Zurich - - News -

Me­la­nie, du trittst erst­mals als Pro­du­zen­tin in Ak­ti­on. Wie kam es da­zu?

Es war Lie­be auf den ers­ten Blick, als mir Re­gis­seu­rin Bar­ba­ra Mil­ler vom Pro­jekt er­zähl­te. Ich hat­te so­gar das Ge­fühl: Genau dar­auf ha­be ich ge­war­tet.

Wie meinst du das?

Ich hat­te schon im­mer ei­nen gros­sen Ge­rech­tig­keits­sinn. Und im Film geht es ja um das äl­tes­te Un­recht auf der Welt: die se­xu­el­le Un­ter­drü­ckung der Frau­en.

Gibt es ei­ne Frau im Film, die dich be­son­ders be­ein­druckt? Lei­la Hus­sein mit ih­rer Stär­ke. Trotz der weib­li­chen Be­schnei­dung, die ihr wi­der­fah­ren ist, hat sie mit ih­rer Mut­ter ei­ne gu­te Be­zie­hung. Trotz der Ge­fahr, die ihr je­den Tag droht – sie trägt in Lon­don ei­nen Pa­nic But­ton auf sich –, kämpft sie wei­ter. Er­kennst du dich in den Prot­ago­nis­tin­nen wie­der?

Ja, denn auch ich ver­trat im­mer mei­ne

Mei­nung. Und ich ha­be das Ge­fühl, je­der hat ein Recht dar­auf. Was ha­ben die Frau­en aus den fünf Welt­re­li­gio­nen mit der Schweiz zu tun? Auch wir ha­ben Pro­ble­me mit se­xu­el­ler Un­ter­drü­ckung. Zum Bei­spiel, dass Frau­en das Ge­fühl ha­ben, sie müs­sen ei­nem Mann im Bett ge­fal­len. Oder Kopf­schmer­zen vor­schie­ben, statt zu sa­gen: «Ich will ein­fach

nicht.» Am

OS­KAR MOYANO

Noch nie ging Me­la­nie ei­ne Rol­le so na­he wie je­ne als Pro­du­zen­tin von «#Fe­ma­le Plea­su­re».

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