Stan­dards: Die Ber­ner Teams ganz stark, der FCB schwach

ZÜ­RICH. Die Sta­tis­tik zeigt: Kein Team ist bes­ser bei ru­hen­den Bäl­len als YB und Thun, kei­ner kas­siert mehr To­re als der FCB.

20 Minuten - Zurich - - Sport - EVA TE­DES­CO

Das sei kein Zu­fall, sagt YB­Trai­ner Ger­ry Seo­a­ne, son­dern «Klas­se, aber auch täg­li­che Ar­beit im Trai­ning». Spie­ler wie Su­le­j­ma­ni, aber auch Fass­nacht wür­den nach dem Trai­ning re­gel­mäs­sig an ih­rer Tech­nik fei­len und sich neue Va­ri­an­ten aus­den­ken. Har­te Ar­beit und Krea­ti­vi­tät zah­len sich aus.

Das Ge­fäl­le in­ner­halb der Li­ga ist gross. Ti­tel­ver­tei­di­ger

Raiff­ei­sen Su­per Le­ague

17. Run­de Mor­gen spie­len YB – Thun

St. Gal­len –Xa­max Am Sonn­tag spie­len Ba­sel – Zü­rich Lu­ga­no – Si­on

GC – Lu­zern Rang­lis­te

1. Young Boys

2. Thun

3. Zü­rich

4. Ba­sel

5. Si­on

6. St. Gal­len

7. Lu­zern

8. Lu­ga­no

9. Gras­shop­pers

10. Xa­max 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 50:17 33:24 26:23 30:32 25:26 23:30 24:30 24:30 19:30 23:35 43 25 24 24 20 20 19 17 17 13 YB er­ziel­te 16 von bis­her 50 Tref­fern nach ei­nem di­rek­ten Frei­stoss, ei­ner Frei­stoss-Kom­bi­na­ti­on, ei­nem Eck­ball oder Pe­nal­ty. Der FCZ ju­bel­te in­des erst 4-mal nach ei­ner Stan­dard­si­tua­ti­on (dar­un­ter 3 Elf­me­ter). Kein Team traf sel­te­ner nach ei­nem ru­hen­den Ball. Ben­ja­min Ko­lol­lis Frei­stos­sund Cor­ner­bäl­le se­hen zwar meist hübsch aus, wa­ren bis­her aber we­nig ein­träg­lich. Der FCZ ist auch das ein­zi­ge Team, das noch nie nach ei­ner Ecke traf. Das schaff­te Alain Nef zu­letzt am 10. März 2018.

Auch bei den Ge­gen­to­ren gibt es ekla­tan­te Un­ter­schie­de. Der FCB kas­sier­te in 16 Par­ti­en be­reits 14 Ge­gen­to­re nach ei­nem geg­ne­ri­schen Stan­dard. Das ist der schlech­tes­te Li­ga­wert. Die Bas­ler kas­sier­ten al­lein 6 Ge­gen­to­re nach Eck­bäl­len. Das er­folg­reichs­te Team bei ru­hen­den Bäl­len in der De­fen­si­ve ist der FCZ (4).

Ru­hen­de Bäl­le im Fussball wer­den im­mer wert­vol­ler und es ist da­von aus­zu­ge­hen, dass Frei­stös­se und Eck­bäl­le in Zu­kunft wei­ter an Re­le­vanz ge­win­nen wer­den. In En­g­land gibt es mit Stats­bomb so­gar ei­ne Fir­ma, die un­ter an­de­rem da­mit Geld ver­dient, den Clubs Stan­dard­va­ri­an­ten auf den Leib zu schnei­dern.

KEYSTO­NE

Guil­lau­me Ho­arau (l.) und sei­ne YB-Kol­le­gen sind äus­serst treff­si­cher bei Stan­dards.

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