Face­book sperrt rus­si­sche Por­ta­le

20 Minuten - Zurich - - Ausland -

BER­LIN. «Wir ha­ben kei­ne Face­book-Re­geln ge­bro­chen», be­schwer­te sich die Chef­re­dak­to­rin des rus­si­schen Fern­seh­sen­ders RT (zu­vor: «Rus­sia To­day»), Mar­ga­ri­ta Si­mon­jan, am Mon­tag im Nach­rich­ten­dienst Te­le­gram. Die Sper­rung der zu RT ge­hö­ren­den Face­boo­ksei­te «In the Now» sorgt in Mos­kau für Em­pö­rung.

Face­book hat­te am Frei­tag die «weit­hin be­lieb­te» Sei­te des eng­lisch­spra­chi­gen RTPro­jekts ge­sperrt, «oh­ne die An­schul­di­gun­gen dar­zu­le­gen». CNN hat­te of­fen­ge­legt, dass «In the Now» und RT vom rus­si­schen Staat fi­nan­ziert wer­den.

Face­book be­grün­de­te die Sper­rung mit feh­len­den An­ga­ben zur Her­kunft der In­hal­te. Be­su­cher ei­ner Sei­te soll­ten nicht dar­über in die Ir­re ge­führt wer­den, «wer da­hin­ter­steht», teil­te das Un­ter­neh­men mit. Der 2014 ge­star­te­te Youtube-Ka­nal er­wähnt kei­ne Ver­bin­dung zu RT oder Russ­land und hat 2,8 Mil­lio­nen Sei­ten­auf­ru­fe. Die ge­sperr­te Face­boo­ksei­te zähl­te vier Mil­lio­nen Abon­nen­ten und 2,5 Mil­li­ar­den Auf­ru­fe.

Die Sei­te von RT wur­de ge­sperrt.

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