Ber­nie San­ders will er­neut fürs Prä­si­den­ten­amt kan­di­die­ren

WA­SHING­TON. US-Se­na­tor Ber­nie San­ders will Do­nald Trump aus dem Weis­sen Haus ver­drän­gen. Das ver­kün­de­te der 77-Jäh­ri­ge ges­tern in ei­nem In­ter­view.

20 Minuten - Zurich - - Ausland - MAT/SDA

Den be­vor­ste­hen­den Wahl­kampf wol­le er mit ei­nem «Glau­ben an Ge­rech­tig­keit, an Ge­mein­schaft, an Ba­sis­po­li­tik» be­strei­ten, sag­te der links­ge­rich­te­te Po­li­ti­ker. San­ders kri­ti­sier­te den ge­gen­wär­ti­gen Amts­in­ha­ber als «ras­sis­tisch, se­xis­tisch, ho­mo­phob und frem­den­feind­lich». Der par­tei­lo­se Se­na­tor San­ders hat­te sich be­reits um die Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur der De­mo­kra­ten für die Wahl 2016 be­wor­ben und da­bei un­er­war­tet stark ge­gen sei­ne Mit­be­wer­be­rin Hil­la­ry Cl­in­ton ab­ge­schnit­ten. Die­se setz­te sich letzt­lich nach ei­nem har­ten Vor­wahl­kampf als Kan­di­da­tin durch, un­ter­lag dann aber bei der Wahl dem Re­pu­bli­ka­ner Trump.

San­ders, der seit 2007 den Bun­des­staat Ver­mont im US­Se­nat ver­tritt, war in der da­ma­li­gen Wahl­aus­ein­an­der­set­zung zu ei­ner Iko­ne vor al­lem jun­ger Wäh­ler ge­wor­den. Vie­le sei­ner An­hän­ger sind über­zeugt, dass er Trump bei der Wahl be­siegt hät­te. Al­ler­dings gibt es in der Par­tei nun auch kri­ti­sche Stim­men, die hin­ter­fra­gen, ob die De­mo­kra­ten wirk­lich mit ei­nem weis­sen Mann En­de 70 bei der nächs­ten Prä­si­dent­schafts­wahl an­tre­ten soll­ten.

In den ver­gan­ge­nen Wo­chen hat­ten be­reits ei­ne gan­ze Rei­he von De­mo­kra­ten ih­re Be­wer­bung für die Kan­di­da­tur be­kannt ge­ge­ben.

AFP

Ber­nie San­ders be­warb sich be­reits 2016 für die US-Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur.

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