Sind An­zug und Kra­wat­te beim Vor­stel­lungs­ge­spräch zwin­gend?

Die Be­klei­dung für ein Vor­stel­lungs­ge­spräch ob­liegt in den meis­ten Fäl­len ganz kon­kre­ten Vor­stel­lun­gen der Ar­beit­ge­ber.

20 Minuten - Zurich - - Karriere - VA­LEN­TIN RITZ

Klei­der ma­chen Leu­te – so der be­kann­te Spruch. Be­son­ders bei Vor­stel­lungs­ge­sprä­chen ist es bis heu­te wich­tig, wie man auf­tritt. Die fol­gen­den Dress­codes zei­gen drei Mög­lich­kei­ten zur idea­len Be­wer­bungs­klei­dung auf.

Der Bu­si­ness For­mal Dress­code:

Vor al­lem Fi­nanz­in­sti­tu­tio­nen le­gen noch gros­sen Wert auf ein ge­pfleg­tes und top­se­riö­ses Auf­tre­ten. Im Fi­nanz­sek­tor sind die Klei­dungs­vor­schrif­ten ziem­lich strikt, für vie­le Kun­den ist es ein Zei­chen von Kom­pe­tenz und Ver­trau­en, wenn das Ge­gen- über im Kom­plet­t­an­zug zur Be­ra­tung er­scheint.

Der Smart Ca­su­al Dress­code:

Smart Ca­su­al be­zeich­net den nicht ganz ein­fa­chen Spa­gat zwi­schen Ele­ganz und Läs­sig­keit. Die­sen schafft man als Frau mit ei­nem Zwei­tei­ler, zum Bei­spiel Stoff­ho­se und Blu­se. Der Mann fährt am bes­ten mit Stoff­ho­se, Hemd und Sak­ko.

Gar kein Dress­code:

Vie­ler­orts sind auch gar kei­ne Vor­schrif­ten oder kla­re Ten­den­zen er­sicht­lich. Hier trifft man in Mee­tings dann auch tat­säch­lich auf T-Shirts, Sak­kos, Hoo­dies oder Vollzwirn-Hem­den. Dies sind vor al­lem klei­ne­re Un­ter­neh­men mit ei­ner über­sicht­li­chen Mit­ar­bei­ter­an­zahl, die gros­sen Wert auf die per­sön­li­che Ent­fal­tung der Mit­ar­bei­ter le­gen.

Ach­tung: Dress­codes spie­len nicht nur beim Kun­den­kon­takt ei­ne Rol­le. Es geht den Chefs auch um ein in­ter­nes Be­wusst­sein von der Se­rio­si­tät der Ar­beit. Wenn man nicht wei­ter­weiss: Fo­tos der Be­leg­schaft auf der In­ter­net­sei­te sug­ge­rie­ren viel­fach je­wei­li­ge Vor­stel­lun­gen zum Dress­code und dem Auf­tre­ten der Mit­ar­bei­ten­den. Bes­ten­falls fragt man aber im Vor­feld nach dem Dress­code im Bü­ro, so si­gna­li­siert man zu­sätz­lich In­ter­es­se. Und nicht ver­ges­sen: Der ers­te Ein­druck zählt. Ein ge­pfleg­tes Äus­se­res macht auch oh­ne die nö­ti­ge Vor­schrift ei­nen gu­ten Ein­druck.

IS­TOCK

Je­des Un­ter­neh­men hat sei­nen Dress­code. Wer sich nicht si­cher ist, fragt im Vor­feld nach.

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