1.-Mai-Demo: Clow­nin be­schä­digt Po­li­zei­au­to

20 Minuten - Zurich - - Auftakt -

Die De­mons­tra­tio­nen rund um den 1. Mai ver­lie­fen ges­tern in der gan­zen Schweiz weit­ge­hend oh­ne Zwi­schen­fäl­le. Laut Or­ga­ni­sa­to­ren hat­ten sich in Zü­rich rund 16 000 De­mons­tran­ten ver­sam­melt, um für die Rech­te der Ar­bei­ter ein­zu­ste­hen. Die Stadt­po­li­zei mel­de­te am Nach­mit­tag, dass in Zu­sam­men­hang mit der Be­schä­di­gung ei­nes Strei­fen­wa­gens ei­ne als Clown ver­klei­de­te De­mons­tran­tin ver­haf­tet wor­den sei. Ent­lang der Um­zugs­rou­te sei es zu ver­ein­zel­ten Sach­be­schä­di­gun­gen mit Farb­beu­teln und Spraye­rei­en ge­kom­men, ins­ge­samt sei aber al­les fried­lich ver­lau­fen. An der Schluss­kund­ge­bung in Zü­rich for­der­te die SP­Na­tio­nal­rä­tin Bar­ba­ra Gy­si «mehr zum Le­ben und mehr Gleich­stel­lung». Die Loh­n­un­gleich­heit zwi­schen Mann und Frau sei stos­send.

We­ni­ger fried­lich ver­lie­fen die De­mos in Pa­ris oder Istan­bul. In der tür­ki­schen Me­tro­po­le wur­den über 120 De­mons­tran­ten fest­ge­nom­men.

In Zü­rich gin­gen meh­re­re Per­so­nen als Clowns ver­klei­det an die Demo.

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