Au­to­fah­rer sol­len zah­len

20 Minuten - Zurich - - Zürich/region - SDA

Ge­sund­heits­pro­ble­me, Schä­den an Ge­bäu­den, Platz­ver­brauch: Der Au­to­ver­kehr ver­ur­sacht im Kan­ton Zü­rich «Be­gleit­kos­ten» in bis­her un­be­kann­ter Hö­he. Der Kan­tons­rat hat ges­tern ent­schie­den, dass da­für künf­tig die Au­to­fah­rer zur Kas­se ge­be­ten wer­den sol­len. Be­zahlt wer­den die­se Kos­ten bis­her von der All­ge­mein­heit. Die neue rot-grü­ne Mehr­heit im Zürcher Kan­tons­rat will das än­dern. Mit 94 zu 83 Stim­men un­ter­stütz­te sie ei­ne ent­spre­chen­de Par­la­men­ta­ri­sche Initia­ti­ve der GLP. Das Geld soll ih­rer Mei­nung nach künf­tig aus dem Stras­sen­fonds ge­nom­men wer­den. Die­ser Fonds wird mehr­heit­lich durch die Stras­sen­ver­kehrs­ab­ga­ben der Au­to­fah­rer ge­äuf­net. Weil die bis­he­ri­gen Ab­ga­ben für die Be­glei­chung al­ler «ex­ter­nen» Kos­ten nicht aus­rei­chen dürf­ten, müss­te die­ser Be­trag wohl deut­lich er­höht wer­den. Die SVP kün­dig­te be­reits das Be­hör­den­re­fe­ren­dum an. Die um­strit­te­ne Än­de­rung des Stras­sen­ge­set­zes dürf­te al­so noch vors Volk kom­men.

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