Har­ry Sty­les biss sich im Rausch die Zun­gen­spit­ze ab

MALIBU. Har­ry Sty­les ge­steht, dass er zum Song­schrei­ben Dro­gen kon­su­miert. Mit schmerz­haf­ten Fol­gen.

20 Minuten - Zurich - - People - MI­CHEL­LE MUFF

Er ist zur­zeit der gröss­te Rock­star sei­ner Ge­ne­ra­ti­on. Und er lebt den be­rüch­tig­ten Li­fe­style: Har­ry Sty­les ar­bei­te­te in den ver­gan­ge­nen Mo­na­ten in­ten­siv an sei­nem zwei­ten So­lo­Al­bum – im In­ter­view mit dem US-Ma­ga­zin «Rol­ling Sto­ne» ver­rät er nun, dass da­bei ei­ne Men­ge psy­cho­ak­ti­ver Dro­gen im Spiel wa­ren.

Als er mit ei­nem Re­por­ter des Ma­ga­zins das be­rühm­te Shan­gri-La-Stu­dio in Malibu be­tritt, wo er ei­ni­ge Songs auf­ge­nom­men hat, sagt Har­ry: «Hier ha­ben wir vie­le Ma­gic Mushrooms ge­nom­men.» Die psy­che­de­li­schen Pil­ze, die in der Schweiz ver­bo­ten sind, hät­ten ei­ne wich­ti­ge Rol­le im krea­ti­ven Pro­zess des Song­wri­tings ge­spielt. Har­ry be­schreibt die Stu­dio­rou­ti­ne so: «Wir ha­ben die Pil­ze ge­nom­men, ha­ben uns ins Gras ge­legt und im Son­nen­schein Paul McCart­neys Al­bum ‹Ram› ge­hört.»

Sty­les hat da­bei auch auf schmerz­haf­te Art zu spü­ren be­kom­men, was Dro­gen an­rich­ten kön­nen – er biss sich im Rausch die Spit­ze sei­ner Zun­ge ab. «Ich ver­such­te zu sin­gen, und das gan­ze Blut ström­te aus mei­nem Mund.» Über den Vor­fall kann er in­zwi­schen la­chen: «‹Pil­ze und Blut› – das wä­re doch mal ein Al­bum­ti­tel!», sagt er im «Rol­ling Sto­ne». Al­les in al­lem sei es ei­ne schö­ne Zeit im Stu­dio ge­we­sen: «Wir ha­ben uns für sechs Wo­chen in Malibu ver­schanzt, gin­gen kein ein­zi­ges Mal in die Stadt.» Das neue Al­bum hand­le ge­mäss Har­ry pri­mär von «Sex ha­ben und trau­rig sein».

GET­TY

Har­ry Sty­les ar­bei­tet an sei­nem neu­en Al­bum, das noch in die­sem Jahr er­schei­nen soll.

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