Mu­sik­sze­ne probt Auf­stand

Fund­rai­sing-Com­pi­la­ti­ons und An­ti-Br­ex­it-Ra­ves: Im­mer mehr Mu­sik­schaf­fen­de for­dern Rech­te für die Ge­sell­schaft ein.

20 Minuten - Zurich - - Streaming -

Am 23. Au­gust ver­öf­fent­lich­te der deut­sche Ab­le­ger der Kli­ma­be­we­gung Ex­tinc­tion Re­bel­li­on ei­ne Fund­rai­sin­gCom­pi­la­ti­on: Dar­auf sin­gen 17 Künst­ler aus 17 Län­dern in neun Spra­chen, denn «die Kli­ma­kri­se ist glo­bal», er­klärt die be­tei­lig­te Schwei­zer Band Klaus Jo­hann Gro­be auf Ins­ta­gram.

Das Ko­pen­ha­ge­ner Ra­veCul­tu­re-Kol­lek­tiv Fast For­ward Pro­duc­tions spen­det die Ein­nah­men ih­rer Com­pi­la­ti­on in­des zu 100% der dä­ni­schen Flücht­lings­hil­fe To­ge­ther We Push. Und in En­g­land ruft DJ Gi­deön zum Br­ex­it-Pro­test auf: Acts wie Floa­ting Po­ints, Groo­ve Ar­ma­da, Bicep oder Ed Che­mi­cal von den Che­mi­cal Bro­thers wer­den am 19. Ok­to­ber den Sound­track zur Re­vol­te spie­len.

Der Art-Ro­cker Ez­ra Fur­man schloss sich als ei­ner der ers­ten Künst­ler der Mu­sic-De­cla­res-Initia­ti­ve an. «So­lan­ge wir Din­ge wie den Kli­ma­wan­del oder den Zer­fall der US-Re­gie­rung nicht als die Ka­ta­stro­phen se­hen, die sie sind, kann sich nichts än­dern», er­klärt er im In­ter­view. Sein neu­es Al­bum «Twel­ve Nu­des», das heu­te er­scheint, set­ze ne­ga­ti­ve Ge­füh­le frei, «um Raum für Po­si­ti­vi­tät zu schaf­fen».

We­ni­ger re­bel­lisch, aber doch po­li­tisch: Die bri­ti­sche Band The 1975 re­cy­celt un­ver­kauf­te Merch-Ar­ti­kel, in­dem sie neue In­fos dar­auf druckt.

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US-Ro­cker Ez­ra Fur­man will «Raum für Po­si­ti­vi­tät» schaf­fen. Heu­te er­scheint sein Al­bum «Twel­ve Nu­des».

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