100 Mil­lio­nen Men­schen schau­ten bei der WM zu

Mehr Zu­schau­er als beim Su­per­bowl in den USA: Die «Le­ague of Le­gends»WM strotz­te vor Su­per­la­ti­ven. Der Po­kal geht nach Chi­na.

20 Minuten - Zurich - - E-sport - TOB

Die 20 000 Plät­ze in der Pa­ri­ser Ac­cor Ho­tels Are­na wa­ren bin­nen Mi­nu­ten aus­ver­kauft. Dort fand am Wo­che­n­en­de der Fi­nal der «Le­ague of Le­gends»-Welt­meis­ter­schaft, der so­ge­nann­ten Sum­moner’s Cup, statt. Mit ei­nem Preis­geld von meh­re­ren Mil­lio­nen Dol­lar war es ei­ner der wich­tigs­ten E-Sport-Events des Jah­res. «Die ers­te WM fand noch in ei­nem Kon­fe­renz­raum statt. Jetzt fül­len wir ei­ne Are­na und 100 Mil­lio­nen Men­schen schau­en zu», sag­te John Need­ham von Spiel­ent­wick­ler Ri­ot Ga­mes zu CNN.

Das Team G2 Es­ports aus Ber­lin galt im Vor­feld der WM als kla­rer Fa­vo­rit. So kipp­te es et­wa das süd­ko­rea­ni­sche Team SK Te­le­kom aus dem Ren­nen. Die G2-Cr­ew hät­te als ers­tes Team den Ti­tel nach Eu­ro­pa ho­len kön­nen – hät­te. Statt­des­sen gab es für sie an der WM ei­nen Schlag ins Ge­sicht. Das chi­ne­si­sche Team Fun­Plus Pho­enix (FXP) ge­wann den Fi­nal über­le­gen mit 3:0. Da­mit bleibt die Tro­phäe in Chi­na, nach­dem 2018 das Team In­vic­tus Ga­ming die «LoL»-WM ge­won­nen hat­te. Nach der Nie­der­la­ge war den Spie­lern und dem Chef von G2 der Frust an­zu­se­hen. Der

G2-CEO lief nach ei­nem In­ter­view flu­chend von der Büh­ne. Der Team-Cap­tain von G2 blickt be­reits nach vor­ne. «Eu­ro­pa ist ei­ne star­ke Re­gi­on», sag­te Ras­mus «Caps» Win­ther. «Wir müs­sen an ein paar Din­gen ar­bei­ten, aber wir wer­den wie­der auf die Bei­ne kom­men.»

RI­OT GA­MES

Die «Le­ague of Le­gends»-Fans feu­er­ten die Teams am WM-Fi­nal in Pa­ris an.

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