«Als Frau kann man vom Fussball nicht le­ben»

20 Minuten - Zurich - - Schweiz - RC

Die fi­nan­zi­el­le Gleich­be­rech­ti­gung ist in vie­len Sport­ar­ten be­reits Rea­li­tät – nicht so im Fussball. Auch Ala­na Burk­hart von den YB-Frau­en spürt das: Oh­ne Ne­ben­job kann man in der Schweiz als Pro­fi­fuss­bal­le­rin kaum über­le­ben. «Vie­le von uns kämp­fen mit ei­ner Dop­pel­be­las­tung. Sie ge­hen ne­ben­bei zur Schu­le, an die Uni oder zur Ar­beit», sagt die 20-Jäh­ri­ge aus Lengnau BE. Sie spielt in der ers­ten Mann­schaft der YB-Frau­en, stu­diert an der PH Bern und hält sich zu­sätz­lich mit ei­nem Call­cen­ter-Job über Was­ser.

«Ich den­ke, dass der Frauenfuss­ball im Mo­ment noch zu we­nig Platz in der Öf­fent­lich­keit er­hält», sagt sie. Da die Spie­le der Frau­en nur sel­ten im Fern­se­hen ge­zeigt wür­den, sei es für Pro­fi-Spie­le­rin­nen be­son­ders schwie­rig, von ei­nem Spon­sor fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung zu er­hal­ten. Man sei al­ler­dings nun auf ei­nem gu­ten Weg.

BSC YOUNG BOYS

Ala­na Burk­hart.

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