Von «völ­lig ab­surd» bis «ge­recht­fer­tigt»

20 Minuten - Zurich - - Zürich/region - JEN

«Nach un­se­rem Kennt­nis­stand er­füllt das Bun­des­asyl­zen­trum das Ziel ei­ner men­schen­wür­di­gen Un­ter­brin­gung der­zeit nicht», sag­te SP­Stadt­rat Ra­pha­el Gol­ta am Mitt­woch im Par­la­ment. Die­ser Mei­nung ist auch ALGe­mein­de­rä­tin Ez­gi Akyol. «Es kann nicht sein, dass Asyl­su­chen­de in ei­nem Zen­trum le­ben müs­sen, in dem sol­che Be­din­gun­gen herr­schen.» Da­mit meint sie die re­strik­ti­ven Si­cher­heits­vor­keh­run­gen, aber auch die «völ­lig ab­sur­den Re­geln». GLP­Ge­mein­de­rat Mar­kus Bau­mann stimmt zu: «Wenn so­gar Herr Gol­ta, der für mich sehr glaub­wür­dig ist, Mass­nah­men for­dert, ist das ein Zei­chen, dass et­was falsch läuft.»

Mau­ro Tue­na, Prä­si­dent der SVP Stadt Zü­rich, sagt da­ge­gen: «Die Mass­nah­men sind ge­recht­fer­tigt.» Die Er­fah­rung wür­de zei­gen, dass rund um Asyl­zen­tren mehr La­den­ und En­t­reiss­dieb­stäh­le be­gan­gen wür­den. «Mit ei­nem ge­re­gel­ten Ein­ und Aus­gang kann kon­trol­liert wer­den, wer rein­und raus­geht.» So kön­ne man kri­mi­nel­le Ma­chen­schaf­ten ei­ni­ger­mas­sen in den Griff be­kom­men.

KEYSTO­NE

AL-Po­li­ti­ke­rin Akyol.

R. OESCHGER

Na­tio­nal­rat Tue­na.

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