Die­se Co­op-Waage zeig­te Kun­den fal­sches Ge­wicht an

BERN. Zwei Waa­gen in ei­ner Co­op-Ver­kaufs­stel­le zeig­ten un­ter­schied­li­che Gewichte an. Das schlug auch auf die Preise.

20 Minuten - Zurich - - Schweiz - SUL

In der Co­op-Fi­lia­le im Bahn­hof Bern stell­te Ma­nu­el D.* (26) vor ei­ni­ger Zeit fest, dass die bei­den Früch­te- und Ge­mü­se­waa­gen un­ter­schied­li­che Gewichte an­zeig­ten. Trotz mehr­fa­cher Hin­wei­se ha­be sich über Mo­na­te nichts ge­än­dert. Das är­gert D.: «Es ist ein­fach nicht fair, wenn die ei­nen mehr be­zah­len als die an­de­ren.»

Ei­ne Rü­ge gibts auch von der Stif­tung für Kon­su­men­ten­schutz. «Wenn ei­ne Waage nicht mehr kor­rekt funk­tio­niert, muss Co­op so­fort re­agie­ren», sagt Jo­si­an­ne Wal­pen, Lei­te­rin Ernährung. Da­bei ge­he es nicht nur um die paar Rap­pen Ver­lust für ein­zel­ne Kun­den: «Wenn man be­denkt, was auf so ei­ner Waage über Wo­chen und Mo­na­te ab­ge­wo­gen wird, er­gibt sich im Ge­sam­ten ei­ne sehr gros­se Dif­fe­renz.» Das Un­ter­neh­men kön­ne so ei­nen un­ge­recht­fer­tig­ten Ge­winn er­zie­len. Die Kon­su­men­ten müss­ten sich grund­sätz­lich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass sie den kor­rek­ten Preis zah­len, so Wal­pen: «Al­les an­de­re ist nicht ge­set­zes­kon­form.»

Bei Co­op kann man den Är­ger des Le­sers nach­voll­zie­hen. «Das darf nicht vor­kom­men», stellt Spre­cher Ron­ny Aesch­ba­cher klar. Die Waa­gen wür­den re­gel­mäs­sig durch das Per­so­nal kon­trol­liert und bei Be­darf «gen­ullt». Die Ge­rä­te in der Fi­lia­le am Bahn­hof Bern sei­en um­ge­hend kon­trol­liert und neu aus­ta­riert wor­den. Aesch­ba­cher: «Bei­de Waa­gen zei­gen nun wie­der das kor­rek­te Ge­wicht an.»

*Name der Re­dak­ti­on be­kannt

Die Co­op-Waa­gen wur­den aus­ta­riert.

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