Young Boys ge­win­nen auch das nächs­te 7-To­re-Spek­ta­kel

SIT­TEN. YB schlägt Si­on 4:3. Je­an-Pier­re Nsa­me und Pa­j­tim Ka­sa­mi tref­fen je drei­mal, Ro­ger As­salé ge­lingt das Sieg­tor.

20 Minuten - Zurich - - Sport - FA­BI­AN RUCH

Und YB hat im­mer noch ei­ne Ant­wort be­reit. Die letz­te Be­geg­nung vor der Län­der­spiel­pau­se hat­ten die Young Boys ge­gen St.Gal­len 4:3 ge­won­nen – dank ei­nes spä­ten To­res von Je­an-Pier­re Nsa­me. Ges­tern sieg­ten sie beim kri­seln­den

Si­on eben­falls 4:3, wo­bei es dies­mal Ro­ger As­salé war, dem rund ei­ne Vier­tel­stun­de vor Spie­len­de der ent­schei­den­de Tref­fer ge­lang. In ei­ner pa­cken­den und feh­ler­haf­ten und ge­nau des­we­gen spek­ta­ku­lä­ren Be­geg­nung mit 1000 klei­nen und gros­sen Ge­schich­ten ver­edel­te der Le­a­der da­mit ein für ihn tol­les Wo­che­n­en­de. Weil Ver­fol­ger Ba­sel tags zu­vor bei Ser­vet­te ver­lo­ren hat­te, be­trägt der Vor­sprung von YB vor dem Gip­fel­tref­fen beim FCB am nächs­ten Sonn­tag vier Punk­te. «So­lan­ge wir im­mer ein Tor mehr er­zie­len als der Geg­ner, ist das für uns okay», sagt YBCap­tain Fa­bi­an Lus­ten­ber­ger. «Aber na­tür­lich wä­re es gut, wür­den wir wie­der we­ni­ger To­re er­hal­ten.»

Im Tour­bil­lon war es lan­ge Zeit ein Pri­vat­du­ell zwi­schen Nsa­me und Si­ons Pa­j­tim Ka­sa­mi. Nsa­me traf in den ers­ten 140 Se­kun­den zwei­mal, und das tat Ka­sa­mi kur­ze Zeit spä­ter in­ner­halb von we­ni­ger als ein­ein­halb

Mi­nu­ten eben­falls. Nsa­me er­ziel­te mit sei­nem 15. Sai­son­tor im 15. Spiel noch vor der Pau­se das 3:2, Ka­sa­mi glich in der 69. Mi­nu­te er­neut aus. Auf bei­den Sei­ten hät­ten pro­blem­los wei­te­re To­re fal­len kön­nen, am En­de aber war es doch wie­der YB, das ge­wann. Und Nsa­me, mit dem Match­ball als An­den­ken un­ter dem Arm, sag­te: «Ich ha­be gross­ar­ti­ge Zu­spie­le mei­ner Team­kol­le­gen er­hal­ten. Am wich­tigs­ten aber ist, dass wir ge­won­nen ha­ben.»

FRESH­FO­CUS

Der Schuss ins Ber­ner Glück: Ro­ger As­salé wur­de im Tour­bil­lon zum Match­win­ner für den Meis­ter.

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