Kei­ne Ba­by-Kon­trol­len mehr im Asyl­zen­trum

20 Minuten - Zurich - - ZÜRICH / REGION - SDA

Rund 200 Asyl­su­chen­de woh­nen im neu­en Bun­des­asyl­zen­trum in Zürich, das An­fang No­vem­ber in Be­trieb ge­nom­men wur­de. Am Sams­tag wur­de es den Me­di­en vor­ge­stellt. Das Zen­trum war zu­vor vom Stadt­zür­cher So­zi­al­vor­ste­her Ra­pha­el Gol­ta (SP) als men­schen­un­wür­dig be­zeich­net wor­den. Auf­grund die­ser Kri­tik hat das Staats­se­kre­ta­ri­at für Mi­gra­ti­on (SEM) «ge­wis­se An­pas­sun­gen» vor­ge­nom­men.

So dür­fen Asyl­be­wer­ber jetzt Ku­gel­schrei­ber und Kau­gum­mis be­hal­ten, Schul­kin­der und Ba­bys wer­den beim Ein­gang nur noch vi­su­ell kon­trol­liert. Män­ner wür­den aber nach wie vor ein­ge­hend kon­trol­liert – vor al­lem die, die neu im Zen­trum sei­en. So soll ver­hin­dert wer­den, dass Dro­gen oder Waf­fen ins Zen­trum ge­lan­gen. Die eben­falls kri­ti­sier­te Mö­blie­rung wird nicht an­ge­passt: Die­se Aus­stat­tung sei in al­len Bun­des­zen­tren Stan­dard, heisst es beim SEM.

KEYSTONE

Im neu­en Bun­des­asyl­zen­trum in Zürich sind rund 200 Men­schen un­ter­ge­bracht.

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