Schweiz stürmt mit Ga­la Rich­tung Grup­pen­sieg

NEU­EN­BURG. Die Na­ti be­zwingt Finn­land 7:4 und geht Schwe­den an der Heim-WM wohl bis zum Fi­nal aus dem Weg.

20 Minuten - Zurich - - SPORT - KAI

Finn­land. Die­se acht Buch­sta­ben stan­den für die Schwei­zer Uni­ho­ckeya­ne­rin­nen mo­na­te­lang über al­lem. Sie be­schäf­tig­ten sie in je­dem Trai­ning, sie präg­ten die Vor­be­rei­tung auf die Heim-WM, denn so viel war klar: Das zwei­te Grup­pen­spiel ge­gen die Nord­län­de­rin­nen, zu­letzt vier­mal WM-Zwei­te, wür­de zur Schlüs­sel­par­tie.

Der Tag X kam – und die Schwei­ze­rin­nen rie­fen ab, was sie sich vor­ge­nom­men hat­ten. Sie schlu­gen die Fin­nin­nen in Neu­en­burg vor über 3500 Zu­schau­ern, die Hun­der­te Schwei­zer Fah­nen schwenk­ten, 7:4 und erst­mals seit zwei­ein­halb Jah­ren. «Als wir in die Hal­le ein­lie­fen, muss­te ich fast wei­nen, ich hat­te Gän­se­haut», sag­te Go­a­lie La­ra Hei­ni. «Ich war von An­fang an über­zeugt, dass es gut kommt.»

Die ent­schei­den­de Dif­fe­renz schuf das Team von Rolf Kern im Mit­tel­drit­tel, als es von 2:0 auf 5:1 da­von­zog. Na­dia Rein­hard, Schüt­zin des fünf­ten Schwei­zer Tors, sag­te: «Wir konn­ten zei­gen, was wir den gan­zen Som­mer durch ge­übt hat­ten. Wir brin­gen sie zur Ver­zweif­lung.»

Die Aus­gangs­la­ge ist nun viel­ver­spre­chend. Mit ei­nem Sieg mor­gen ge­gen Po­len er­reicht die Schweiz die Vier­tel­fi­nals als Grup­pen­ers­te und geht in ei­nem all­fäl­li­gen Halb­fi­nal wohl Se­ri­en­welt­meis­ter Schwe­den aus dem Weg. Statt­des­sen dürf­te der Geg­ner dort Tsche­chi­en heis­sen. «Wir dür­fen das nicht über­be­wer­ten. Noch ist nichts pas­siert», sag­te Mar­grit Schei­deg­ger, die das 7:4 ins lee­re Tor er­zielt hat­te.

FRESH­FO­CUS

Dop­pel­tor­schüt­zin Co­rin Rüt­ti­mann (l.) und Mar­grit Schei­deg­ger be­ju­beln das letz­te Tor.

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