Har­vey Wein­stein will 25 Mil­lio­nen zah­len

20 Minuten - Zurich - - People - KFI

Die An­schul­di­gun­gen rei­chen von se­xu­el­ler Be­läs­ti­gung bis Ver­ge­wal­ti­gung: Jetzt will der frü­he­re Film­pro­du­zent Har­vey Wein­stein (67) den über 30 mut­mass­li­chen Op­fern, die ju­ris­tisch ge­gen ihn vor­ge­gan­gen sind, 25 Mil­lio­nen Dol­lar zah­len. Ge­mäss TMZ.com ist Teil der Ver­ein­ba­rung, dass er da­für kei­ner­lei Schuld ein­ge­ste­hen muss. Er muss nicht ein­mal selbst be­zah­len: Die Ver­si­che­rer sei­nes bank­rot­ten Film­stu­di­os sol­len den Be­trag über­neh­men. Die Ver­ein­ba­rung stösst auf har­sche Kri­tik. «Wir wei­sen die Vor­stel­lung zu­rück, dass dies die bes­te Ei­ni­gung war, die im Na­men der Op­fer er­zielt wer­den konn­te», er­klärt An­walt Dou­glas Wig­dor, der zwei An­klä­ge­rin­nen ver­tritt. Mo­del und Schau­spie­le­rin Emi­ly Ra­ta­j­kow­ski (28) plat­zier­te ein deut­li­ches State­ment bei ei­ner Pre­mie­re

in Hol­ly­wood: Beim Po­sie­ren vor den Fo­to­gra­fen hob sie ih­ren Arm – «Fuck Har­vey» stand auf der In­nen­sei­te ge­schrie­ben.

GETTY

Wein­stein vor dem Ge­richt.

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