«Der Bund muss al­les un­ter­neh­men, um Ce­lik ei­ne Rück­kehr zu er­mög­li­chen»

20 Minuten - Zurich - - Auftakt - EHS/IHR

Nach der Ver­haf­tung Ce­liks äus­sern sich Po­li­ti­ker. Grü­nen-Na­tio­nal­rä­tin Si­bel Ars­lan sagt: «Der Bund muss nun al­les un­ter­neh­men, um Ce­lik ei­ne um­ge­hen­de Rück­kehr zu er­mög­li­chen.» Sei­ne Fa­mi­lie sei sehr be­sorgt. Of­fen­bar sei Ce­lik nur in Haft, weil sein Na­me von ei­nem in der Tür­kei in­haf­tier­ten Mann im Rah­men ei­ner Kron­zeu­gen­re­ge­lung ge­nannt wor­den sei. «Es gibt kein er­här­te­tes Be­weis­ma­te­ri­al, das Ce­lik be­las­tet», so Ars­lan. Die Ver­haf­tung näh­re Ängs­te in der kur­di­schen Ge­mein­schaft

und bei Op­po­si­tio­nel­len in der Schweiz. «Sie ge­trau­en sich nicht mehr, auf So­ci­al Me­dia kri­ti­sche In­hal­te zu tei­len, und fürch­ten sich da­vor, in die Tür­kei zu flie­gen.» SP-Na­tio­nal­rat Musta­fa Ati­ci sagt: «Die Tür­kei muss Yil­maz Ce­lik frei­las­sen.» Lie­ge nichts Kon­kre­tes vor, soll­te man Men­schen nicht in Haft neh­men dür­fen. «Wenn die Tür­kei al­le, die sich kri­tisch äus­sern, in­haf­tie­ren woll­te, müss­te sie ein paar Mil­lio­nen Men­schen auf der Welt su­chen.»

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