«Kin­des­wohl geht manch­mal ver­ges­sen»

20 Minuten - Zurich - - Schweiz -

ZÜ­RICH. Rund 12 000 «neue» Schei­dungs­kin­der gibt es jähr­lich in der Schweiz. In un­se­rer Se­rie spra­chen wir mit drei­en von ih­nen. «Schei­dun­gen scha­den dem Kind im­mer», sagt die Psy­cho­lo­gin Iri­na Kam­me­rer da­zu. «Prak­tisch al­le re­agie­ren mit Sym­pto­men wie ei­ner de­pres­si­ven Ver­stim­mung oder Kon­zen­tra­ti­ons­schwie­rig­kei­ten.» Das sei aber ei­ne nor­ma­le Si­tua­ti­on. Die ne­ga­ti­ven Aspek­te der Tren­nung über­wie­gen für das Kind meist – auch wenn da­durch die el­ter­li­chen Kon­flik­te ab­neh­men. Kam­me­rer: «Das Wohl des Kin­des geht manch­mal aber ver­ges­sen.»

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