Ein 18-Jäh­ri­ger lässt die Bay­ern-An­hän­ger träu­men

MÜN­CHEN. Youngs­ter Jos­hua Zirk­zee wird nach sei­nem Sieg­tor in Frei­burg zur Bay­ern-Hoff­nung. Er hat aber ein Man­ko.

20 Minuten - Zurich - - Sport - TZI

Lan­ge wa­ren sie bei Bay­ern Mün­chen ver­wöhnt. Schwein­stei­ger, Lahm, Mül­ler, Ala­ba – al­les Ta­len­te aus dem ei­ge­nen Nach­wuchs und spä­te­re Team­stüt­zen bei den Pro­fis. Die Zei­ten, in de­nen man sich beim ei­ge­nen Nach­wuchs be­die­nen konn­te, sind seit Jah­ren vor­bei. Die Fans lech­zen nach ei­nem «ech­ten Ro­ten». Hat das War­ten nun ein En­de?

Die Hoff­nung der Fans hat ei­nen Na­men: Jos­hua Zirk­zee. Der 18­Jäh­ri­ge traf am Mitt­woch in der Nach­spiel­zeit zum 2:1 für die Münch­ner beim 3:1Sieg in Frei­burg – 104 Bun­des­li­ga­Se­kun­den be­nö­tig­te er fürs Tor­de­büt. Da­nach sag­te sein Trai­ner Han­si Flick: «Sei­ne Ent­wick­lung ist be­mer­kens­wert.» Sport­di­rek­tor Ha­san Sa­lih­a­mid­zic sprach von «ei­nem gros­sen Ta­lent». Mit sei­nen 1,93 Me­tern ver­fügt Zirk­zee über Gar­de­mas­se für ei­nen Stür­mer. Da­zu kommt ei­ne für sei­ne Grös­se un­ge­wöhn­lich gu­te Tech­nik. 2017 kam der da­mals 16­jäh­ri­ge Nie­der­län­der von Fey­e­no­ord Rot­ter­dam zu den Bay­ern. Seit­her über­zeugt er auch durch sei­ne Treff­si­cher­heit. Bay­erns Nach­wuchs­chef Hol­ger Seitz sagt: «Er hat ein Ge­samt­pa­ket, das nur sehr we­ni­ge ha­ben.» Zirk­zee hat aber auch ein Man­ko: Er lässt sich schnell pro­vo­zie­ren. Da­her sah er be­reits zwei­mal Rot.

«Er be­sitzt sehr viel Po­ten­zi­al, aber Ta­lent reicht oft nicht. Er muss wei­ter ar­bei­ten», sagt Team­kol­le­ge Da­vid Ala­ba. Er muss es wis­sen: Er ist der Letz­te, dem bei Bay­ern der Sprung aus dem Nach­wuchs zu den Pro­fis ge­lang.

REU­TERS

Schafft end­lich ein Bay­ern-Youngs­ter den Durch­bruch? Die Fans hof­fen auf Jos­hua Zirk­zee.

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